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In einem Protestschreiben macht die Bundesrätin klar, dass die Schweiz das Vorgehen der OECD nicht akzeptiere, sagte Leuthard zu Radio DRS. Es dürfe nicht sein, dass die OECD das Mitgliedsland Schweiz, ohne vorher eine Stellungnahme einzuholen, auf eine Liste setze und diese Nicht- OECD-Ländern unterbreite.
«Das ist nicht korrekt und muss sich ändern», sagte Leuthard weiter. Sie sei enttäuscht über die OECD, so könne man nicht mit einem Mitglied umgehen.
Bundesrätin Leuthard hatte schon am vergangenen Samstag in der «Samstagsrundschau» von Radio DRS die Rolle der OECD im Streit um das Schweizer Bankgeheimnis scharf kritisiert. Die Pariser Organisation habe sich unrühmlich verhalten und die Schweiz über die geplante Nomination für die Schwarze Liste nicht informiert.
Dabei habe die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zu Gunsten der G-20-Staaten gearbeitet, sagte Leuthard. Also Nicht-Mitglieder mit Informationen bedient, bevor die Schweiz als Mitglied Einzelheiten zur Schwarzen Liste erfahren habe. (SDA/bih)
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Wirtschaftsministerin Doris Leuthard: Als Mitglied der OECD als Letzte informiert. (Peter Gerber)