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Eine zusätzliche UKW-Frequenz, die den nahtlosen Übergang zur digitalen Verbreitung via DAB+ ermöglichen soll, wäre mit grössten juristischen und technischen Schwierigkeiten verbunden, sagte Leuenberger in einem Interview mit der Pendlerzeitung «News» vom Montag. Wenn Energy jedoch einen Vorschlag habe, werde man diesen prüfen.
Wie Leuenberger, Vorsteher des eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) weiter ausführte, müsste jemand eine Frequenz abgeben. Doch davon wären wieder die Rechte anderer konzessionierter Radios betroffen. Diese könnten den Rechtsweg beschreiten.
Den Vorwurf, er sei der Totengräber von Radio Energy, wies Leuenberger mit dem Hinweis auf das revidierte Radio- und TV-Gesetz zurück. Das Parlament habe festgelegt, dass die beschränkten Frequenzen nach vorgegebenen Regeln verteilt werden. Davon habe Roger Schawinskis Radio 1 profitiert.
Radio Energy Zürich ist mit heutigem Konzept seit August 2003 auf Sendung und beschäftigt 60 Mitarbeitende. Es gehört zu 51 Prozent dem Ringier-Konzern und zu 49 Prozent zur französischen NRJ Gruppe, dem grössten europäischen Radiokonzern. Täglich schalten den Sender rund 277000 Hörer ein. Kommt bis Ende Jahr keine Lösung zu Stande, muss der Sender den Betrieb einstellen. (SDA)