Wenn es nach einer Bauernregeln geht, steht uns ein harter Winter bevor. So heisst es doch: «Fällt auf Eligius (1. Dezember) ein harter Wintertag, die Kälte noch vier Monat´ dauern mag.» An Schnee ist kein Mangel, der Winter ist da, just zum 1. Dezember. Da können wir uns also auf etwas gefasst machen! (snx)
Schnee-Chaos: Gotthard dicht – Zug vom Gleis gefegt
CHUR – Der Winter hat mit voller Wucht eingeschlagen. Auf dem Oberalp wurde ein Zug von einem Schneerutsch getroffen. Am Gotthard ging nichts mehr.
Aktualisiert um 20:49 | 30.11.2009
Drama am Oberalppass: Der Regionalzug der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) wurde am Nachmittag von einem Nassschneerutsch erfasst. Der Wucht war so gross, dass der Zug aus den Gleisen geworfen wurde. Der Zug blieb einige Meter unterhalb des Gleises stehen.
Glück im Unglück: Zwei der neun Passagiere verletzten sich leicht. Die Passagiere wurden dann mit dem Schneeräumfahrzeug zurück nach Andermatt gebracht. Kurz vor dem Zwischenfall hatte die MGB entschieden, die Strecke zwischen Andermatt UR und Dieni GR aus Sicherheitsgründen zu schliessen.
Die Rhätische Bahn meldete am frühen Abend einen Streckenunterbruch auf der Albulalinie ins Engadin. Grund war Lawinengefahr bei Bergün. Auch auf der Berninalinie verkehrten zwischen Pontresina und Poschiavo am Abend aus Sicherheitsgründen keine Züge mehr.
Das Engadin war am Abend von Norden nur noch mit der Bahn via Vereinatunnel erreichbar. Die Pässe Flüela, Albula und Julier waren zuvor aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Im Süden wurden der Bernina- und der Malojapass geschlossen. Praktisch alle Strassen auf Kantonsgebiet waren schneebedeckt, auf mehreren Abschnitten wurde ein Obligatorium für Schneeketten verhängt.
Für den Schwerverkehr gab es auf der Nord-Süd-Route den ganzen Tag kein Durchkommen. Die San-Bernardino-Strecke der A13 wurde schon am frühen Montagmorgen zwischen Andeer und Mesocco gesperrt. Im Bündner Oberland führte ein umgestürzter Baum zu einer temporären Strassensperre zwischen Sumvitg und Disentis.
Die Bündner Kantonspolizei und die Churer Stadtpolizei meldeten insgesamt gegen 30 Verkehrsunfälle. Bei einer Frontalkollision zweier Autos in Davos wurde ein Lenker im Fahrzeug eingeklemmt. Er musste mit Hilfe der Feuerwehr geborgen werden, bevor ihn die Ambulanz ins örtliche Spital brachte.
Bei den übrigen Kollisionen bleib es bei Sachschäden. Autofahrerinnen und -fahrer waren auf den schneebedeckten Fahrbahnen ins Rutschen geraten und kollidierten entweder mit einer Leitplanke oder anderen Fahrzeugen. (SDA/snx)
Glück im Unglück: Zwei der neun Passagiere verletzten sich leicht. Die Passagiere wurden dann mit dem Schneeräumfahrzeug zurück nach Andermatt gebracht. Kurz vor dem Zwischenfall hatte die MGB entschieden, die Strecke zwischen Andermatt UR und Dieni GR aus Sicherheitsgründen zu schliessen.
Die Rhätische Bahn meldete am frühen Abend einen Streckenunterbruch auf der Albulalinie ins Engadin. Grund war Lawinengefahr bei Bergün. Auch auf der Berninalinie verkehrten zwischen Pontresina und Poschiavo am Abend aus Sicherheitsgründen keine Züge mehr.
Schwerverkehr blockiert
Das Engadin war am Abend von Norden nur noch mit der Bahn via Vereinatunnel erreichbar. Die Pässe Flüela, Albula und Julier waren zuvor aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Im Süden wurden der Bernina- und der Malojapass geschlossen. Praktisch alle Strassen auf Kantonsgebiet waren schneebedeckt, auf mehreren Abschnitten wurde ein Obligatorium für Schneeketten verhängt.
Für den Schwerverkehr gab es auf der Nord-Süd-Route den ganzen Tag kein Durchkommen. Die San-Bernardino-Strecke der A13 wurde schon am frühen Montagmorgen zwischen Andeer und Mesocco gesperrt. Im Bündner Oberland führte ein umgestürzter Baum zu einer temporären Strassensperre zwischen Sumvitg und Disentis.
Viele Blechschäden
Die Bündner Kantonspolizei und die Churer Stadtpolizei meldeten insgesamt gegen 30 Verkehrsunfälle. Bei einer Frontalkollision zweier Autos in Davos wurde ein Lenker im Fahrzeug eingeklemmt. Er musste mit Hilfe der Feuerwehr geborgen werden, bevor ihn die Ambulanz ins örtliche Spital brachte.
Bei den übrigen Kollisionen bleib es bei Sachschäden. Autofahrerinnen und -fahrer waren auf den schneebedeckten Fahrbahnen ins Rutschen geraten und kollidierten entweder mit einer Leitplanke oder anderen Fahrzeugen. (SDA/snx)
Harter Winter angesagt
Das sagen Blick.ch-Leser
- Fredy Pfiffner, G - 10:11 | 01.12.2009
- » Schwerverkehr und Personenverkehr auf die Schiene! Mindestens im Winter!
- Peter Kälin, Seewen - 09:29 | 01.12.2009
- » Doofer gehts nicht mehr,total falsche Aussage von Blick,nicht die Brummis sondern der Schnee verursachte das Chaos,ganz zu Schweigen von den Unterländern die das ganze Jahr mit Sommerpneus in höhere Lagen fahren,aber dann ist der Schnee und nicht die unvernünftigen Autofahrer schuld
- Anita Kradolfer, Australien - 08:15 | 01.12.2009
- » Es ist bei uns das gleiche. Immer beschuldigt man die Lastwagen Fahrer. Ich finde das so ungerecht.
- Bruno Drixl, Reinach - 07:53 | 01.12.2009
- » Jeden Winteranfang das gleiche. Die Strassen werden nicht frühzetig geräumt! Liegt es am Personalmangel, am sparen? Strassensteuern und LSVA werden kassiert, die Leistungen bleiben aus. Es ist einfacher die Phase Rot zu schalten, als die Strasse zu säubern. Aus dem Stand am Berge wieder beladen anzufahren auf der schneeglatten Fahrbahn, für zu diesen Rutschpartien. Also früher aufstehen und mit schweren Mitteln räumen.
- keller r, basel - 07:24 | 01.12.2009
- » baut endlich die tunnels der eisenbahn fertig von basel bis chiasso und schaut zu dass die nahtstellen mit CH, D, F und I stimmen.... ist gut, dass die natur wieder mal zeigt, wie unfähig die politiker der verkehrsplanung in diesen ländern sind!
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