Kopfschuss mit Dienstwaffe

  • Aktualisiert am 03.01.2012

LAUSANNE – Als man den Ehemann von Skistar Corinne Rey-Bellet gestern Abend fand, war er bereits seit 36 Stunden tot. Jetzt rätselt die Polizei, wer die Schüsse am Nachmittag abgab.

Die Rechtsmedizin bestätigt es: Der 34-Jährige hat sich mit einem einzigen Schuss in die rechte Schläfe das Leben genommen. Er war sofort tot. Die Einwirkung Dritter kann ausgeschlossen werden.

Die Waffe, seine Ordonnanzwaffe SIG P220, wurde neben der Leiche gefunden. Ob der Bankier damit seine Ehefrau Corinne Rey-Bellet und deren Bruder tötete und die Mutter der beiden schwer verletzte (Blick Online berichtete), wird noch abgeklärt.

Der Gesuchte wurde gestern Abend um 20.15 Uhr von einem Spaziergänger an einem Waldrand nördlich von Ollon VD gefunden. Sein Tod soll laut ersten Analysen des rechtsmedizinischen Instituts der Universität Lausanne bereits 36 Stunden früher eingetreten sein. Sprich, noch vor vergangenem Dienstagmittag.

Die vier Schüsse, die gestern Nachmittag in der Region eine Grossfahndung mit 30 Polizisten auslösten, stehen somit nicht im Zusammenhang mit dem Selbstmord. Wer geschossen hat, wird untersucht. Ebenso, wo sich Corinnes Ehemann bis zum Zeitpunkt seines Todes überall aufgehalten hatte.

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