Kondukteure stellen auf stumm: Der SwissPass piepst nicht mehr

Der nervige SwissPass-Prüfton trieb Pendler in den Wahnsinn. Nun reagieren die Kondukteure.

Geht auch ohne Piep: Kondukteur bei der SwissPass-Kontrolle. play

Geht auch ohne Piep: Kondukteur bei der SwissPass-Kontrolle.

Keystone

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Man hatte sich schon widerwillig mit ihm abgefunden: dem nervigen Piepton, der bei jeder SwissPass-Prüfung aus dem Gerät des Kondukteurs dröhnt. War er doch nur eine der vielen unliebsamen Nebenerscheinungen seit der Lancierung der neuen Karte Anfang August.

Vor allem während der Rushhour sorgte das Dauerpiepen bei Pendlern für Unmut. In den letzten Tagen ist der Ton jedoch immer seltener zu hören – und das, obwohl immer mehr Karten im Umlauf sind.

SBB-Sprecherin Franziska Frey erklärt auf Anfrage: «Zugbegleiter können die Lautstärke an ihrem Gerät einstellen. Jeder entscheidet selbst, wie laut es bei der Kontrolle piepst.»

Die erfreuliche Entwicklung: Kondukteure schalten ihre Geräte aufgrund genervter Reaktionen vermehrt stumm. Die Pendler werden es ihnen danken. (gr)

Publiziert am 20.01.2016 | Aktualisiert am 08.06.2016
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  • Hans  Leser 20.01.2016
    Dass es beim SwissPass tatsächlich nicht piepst, wissen wir schon lange. Eine solche totale Fehlentwicklung, die man den Kunden einfach aufnötigt, ist schlicht unnötig und unpraktisch. Aber eben, es ging da gar nicht um Komfort für den Kunden und auch nicht um Erleichterung für das Zugpersonal, sondern rein um die detaillierte Datenerfassung.
  • Peter  Leo 20.01.2016
    Kommt noch so weit, dass sich Leute über sich selbst aufregen. Vielleicht wegen dem Atemgeräusch oder dem Herzschlag.
  • jean-claude  niederhoffer aus bern
    20.01.2016
    ja herr meier jetzt wachen doch endlich mal auf.. was die pilloud in die hände nimmt sind ja nur flops. oder stecken sie unter dieser decke????
    sie würden mal besser an die front gehen und mit ihren leute sprechen. nur sitzungen und event zu besuchen bringen nicht.
    ab an die front und anpacken ich meine anpacken ohne kravate und anzug
  • Dinu  Marsson , via Facebook 20.01.2016
    Also so schlimm war das nicht. Viel schlimmer sind Tastentöne bei Handys und ständige Empfangstöne bei SMS. PS. Im Zug darf man auch reden sogar mit Unbekannten, wenn sie wollen.
  • Heinz  Both , via Facebook 20.01.2016
    Die blödeste Erfindung seitens SBB und ..., das ewige herausnehmen, zeigen, wieder versorgen, wie im Mittelalter, als man an jeder Weggabelung sich ausweisen musste. Die alte Karte tat es auch, warum kompliziert, wenn es einfach auch geht, schaut lieber mal das ihr etwas in Sachen Pünktlichkeit unternehmt, kommt nicht mit den alten Sprüchen, die kennen die Pendler schon !!!!!