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Durchblick: So sehen amerikanische Beamte die Passagiere unter dem Nackt-Scanner. (ZVG)
Wegen dem nigerianischen Terroristen Umar Faruk Abdulmutallab wird das Fliegen jetzt für normale Passagiere weltweit noch komplizierter. Der 23-jährige Millionärssohn versuchte am Freitag einen Behälter des hochexplosiven Sprengstoffs PETN (Nitropenta oder Pentrit) zur Detonation zu bringen. In letzter Sekunde wurde er durch einen anderen Passagier daran gehindert.
US-Präsident Barack Obama ordnete darauf schärfere Sicherheitsbestimmungen für Flüge in die USA an. Von dieser Massnahme sind auch die Schweizer Flughäfen betroffen.
«Wir empfehlen deshalb, möglichst wenig Handgepäck mitzunehmen», so Sprecherin Jasmin Bodmer von der Flughafen-Betreiberin Unique zu Blick.ch. Ausserdem solle man bei Langstreckenflügen möglichst früh am Flughafen erscheinen. «Eher drei als zwei Stunden vor Abflug», so Bodmer.
Reisende in die USA werden am Flughafen Zürich derzeit zudem ein zweites Mal kontrolliert. Am Gate werden neu nicht nur die Reisedokumente, sondern auch das Handgepäck kontrolliert.
Vor einem Jahr machte der Flughafen Zürich Tests mit einem sogenannten Body-Scanner. Damit können Sicherheitsbeamte Passagiere bis auf die nackte Haut durchleuchten. Die Innovation aus den USA setzte sich bis jetzt in der Schweiz jedoch nicht durch.
Auch nach dem jüngsten Anschlagsversuch ist der Nackt-Scanner gemäss Flughafen-Sprecherin Bodmer in Zürich nicht geplant. In den USA werden die Röntgenmaschinen aber bereits eingesetzt. Und auch in Deutschland wird das Thema jetzt trotz Bedenken des Datenschutzes neu diskutiert.
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Der verhinderte Attentäter Umar Faruk Abdulmutallab. (Reuters)