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Er will der deutschen Steuerverwaltung eine Steuerdaten-CD aus der Schweiz für 2,5 Millionen Euro verkaufen. Der Informant hat zwar bisher weder einen Namen noch ein Gesicht, dafür glaubt die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» zu wissen, wo der Steuerdieb zu seiner Ware kam.
«Nach unbestätigten Informationen der F.A.Z. betreffen die Daten 1500 Bankkunden der zweitgrössten Bank der Schweiz mit Sitz in Zürich», schreibt die deutsche Zeitung heute. «Für deutsche Kunden der Credit Suisse (...) könnte es eng werden.» Die angesprochenen Kunden – von welcher Bank auch immer – haben Einnahmen am Fiskus vorbei in die Schweiz transferiert.
Die CS teilte auf Anfrage mit, sie habe keine Hinweise auf einen Datenklau. Auch die britische HSBC-Niederlassung in Genf, bei der Hervé Falciani französische Kundendaten geklaut hatte, hat «keine Beweise» für den Vorwurf (Blick.ch berichtete).
Die UBS, die ebenfalls als Quelle genannt wurde, verfügt laut eigenen Angaben über keine diesbezüglichen Informationen. Es handle sich dabei um «Spekulation», teilte die grösste Schweizer Bank mit. (dip)
Kurvte der Datendieb, der Deutschland 1500 Steuersünder verkaufen will, durch die Credit Suisse?- Keystone