Kommentar Berlin ist nicht Köln

Warum der Terroranschlag bei der Gedächtniskirche die Wahl-Chancen von Angela Merkel nicht mindern muss.

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BLICK-Autor Peter Hossli BLICK

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Zu schlimmen sexuellen Übergriffen kam es in der letzten Silvesternacht in Köln. Verübt von Deutschen – und Aslysuchenden aus Syrien, Irak, Marokko und Afghanistan. Zuerst schwieg die deutsche Regierung. Dann verharmloste und vertuschte sie. Als sollte nichts und niemand die Willkommens-Kultur von Angela Merkel stören, ihr famoses «Wir schaffen das».

Köln kostete die Kanzlerin beinahe das Amt. Überfordert schien sie von ihrer Herkules-Aufgabe: eine Million Menschen aus fremden Kulturen in kürzester Zeit zu integrieren.

Noch sind die Hintergründe des Anschlags von Berlin unklar. Klar aber ist: Merkel hat von Köln gelernt. Sofort stand sie gestern vor die Presse, sprach offen zu den Deutschen. Sie fand treffende Worte, schloss nichts aus. «Besonders widerwärtig» wäre es, wenn der Attentäter als Flüchtling ins Land kam.

Sollte es so sein, dürfte die rechte AfD bei den Bundestagswahlen im September viele Stimmen holen. Und doch könnte Berlin Merkels Chancen auf eine Wiederwahl erhöhen. Zumal die Geschichte zeigt: Wächst die Terrorgefahr, stellt sich das Volk meist hinter den Staatschef.

Publiziert am 21.12.2016 | Aktualisiert am 23.12.2016
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4 Kommentare
  • marc  klauser aus schmitten
    24.12.2016
    In Berlin sind TV-Reporter und sprechen das Volk an, und erzeugen sowas von pietätlos gegenüber den Ermordeten. Wie kann man nur so feiern als wäre nichts geschehen? Das ist also Berlin und die Zukunft, mit widerlichen Reportern und lächelnde abartige Gesellschaft? Mich hats nicht erwischt, oder so.
  • Klaus  Müller 21.12.2016
    Leider vergessen die Menschen die Fakten gern und glauben lieber Versprechungen. Fakt ist aber, dass unter Merkel erst die Massenzuwanderung begann. Fakt ist auch, dass die Unsicherheit in den Städten zunimmt und es solche Anschläge auf normale Bürger nicht gab. Merkel selbst sagte einmal: Die Integration ist gescheitert. Aber das Gedächtnis ist kurz und die Medien werden alles tun, um für Merkel zu werben.
  • Brigitte  Miller , via Facebook 21.12.2016
    Ja, Merkel lernt. Sie hat schon immer reagiert auf Ereignisse und sich angepasst , um ihre Macht zu sichern. Aber : "sie hat keine Überzeugungen , keine Prinzipien und man kann sich darauf verlassen, dass sie nichts entscheidet." Jörg Baberowski
  • Roland  Benz , via Facebook 21.12.2016
    Berlin ist nicht Köln sondern Nizza. Es tut mir wirklich leid für Peter Hossli, aber er hat wie die ganze schreibende und regierende Europäische Zunft auch hier die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Wer die Schleusen öffnet, die Kritiker pausenlos niederschreibt, und die Probleme über Jahre hinweg kleinredet, wird letztlich dafür verantwortlich gemacht. Dieser und jeder weitere Anschlag geht auf das Konto der offenen Grenzen und jeder weiss, wer die Schleusen geöffnet hat.