Technik hilft Fluglärm-Opfern Kommen die Flieger, schliessen sich die Fenster

ZÜRICH - Damit die Anwohner im Süden des Flughafen Zürich morgens nicht aus dem Schlaf gerissen werden, sollen kleine Motoren ihre Fenster automatisch verschliessen.

  • Publiziert: 21.02.2012
play Die Fenster schliessen, bevor die Flugzeuge morgens starten. (sda)

2010 hatte das Bundesgericht die Flughafen Zürich AG angewiesen, ein Schutzkonzept für die Anwohner im Süden des Flughafens auszuarbeiten. Lärmberechnungen haben nun ergeben, dass geschlossene Fenster unter der aktuellen Fluglärmbelastung ausreichend vor Aufwachreaktionen schützen.

So sollen jetzt kleine Motörchen verhindern, dass die Fenster morgens offenstehen und der Fluglärm die Anwohner aus dem Schlaf reisst. Mit einem Timer versehen, verschliessen sich die Fenster kurz bevor die ersten Flugzeuge starten ganz von alleine.

Das Schutzkonzept umfasst rund 1300 Gebäude in den Gemeinden Opfikon-Glattbrugg, Wallisellen, Zürich und Dübendorf. In diese Schallschutzmassnahme werde «ein hoher einstelliger Millionenbetrag» aus dem Fluglärmfonds investiert, teilte Flughafensprecherin Sonja Zöchling mit.

Der Einbau der Schliessmechanismen erfolgt in Etappen und soll innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen sein. (nej/SDA)

Kommentare (4)

  • Meier  Thomas , Rheinfelden
    Diese Leute haben Probleme, selbst Schuld, wenn man dort wohnt. Ich würde extra dorthin ziehen, als Planespotter.
    • 22.02.2012
    • 1 Gefällt mir
  • Markus  Stoffel , Davos Dorf
    Und warum werden die stärker lärmgeplagten Bewohner im Westen des Flughafens Abflüge sind viel lärmiger als Landungen, die ab 06.30 h bis nachts um 11.30 h betroffen sind, nicht auch in das Schutzkonzept miteinbezogen?
    Markus Stoffel aus Dällikon
    • 21.02.2012
    • 0 Gefällt mir
  • Pablo  Picaso
    sol das ein witz sein? morgens sind bestimmt 80 der fenster geschlossen
    • 21.02.2012
    • 0 Gefällt mir
  • carlos  zapato , St. Gallen
    Man könnte die Fenster auch gleich zubetonieren. Solch ein Schwachsinn gabs nicht mal bei den Schildbürgern. Wer soll den diese Motörchen bezahlen, vorallem den Unterhalt über all die Jahre? Es billiger, den Anwohnern ein Ohrenstöpsel-Abo zu schenken.
    • 21.02.2012
    • 0 Gefällt mir

Top 3

1 Drei Tote im Kandertal Heli touchierte Drahtseilbullet
2 BLICK zitiert den Luzerner Staatsanwalt «Die kaltblütigste IV-Betrügerin!»bullet
3 Die niedergeschossene Spar-Filialleiterin «Es ist ein Wunder, dass...bullet

Schweiz