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Die Fenster schliessen, bevor die Flugzeuge morgens starten. (sda)
2010 hatte das Bundesgericht die Flughafen Zürich AG angewiesen, ein Schutzkonzept für die Anwohner im Süden des Flughafens auszuarbeiten. Lärmberechnungen haben nun ergeben, dass geschlossene Fenster unter der aktuellen Fluglärmbelastung ausreichend vor Aufwachreaktionen schützen.
So sollen jetzt kleine Motörchen verhindern, dass die Fenster morgens offenstehen und der Fluglärm die Anwohner aus dem Schlaf reisst. Mit einem Timer versehen, verschliessen sich die Fenster kurz bevor die ersten Flugzeuge starten ganz von alleine.
Das Schutzkonzept umfasst rund 1300 Gebäude in den Gemeinden Opfikon-Glattbrugg, Wallisellen, Zürich und Dübendorf. In diese Schallschutzmassnahme werde «ein hoher einstelliger Millionenbetrag» aus dem Fluglärmfonds investiert, teilte Flughafensprecherin Sonja Zöchling mit.
Der Einbau der Schliessmechanismen erfolgt in Etappen und soll innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen sein. (nej/SDA)
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