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1269 Franken Prämien sparen? Gerne. Dafür die Krankenkasse wechseln? Nein danke. Herr und Frau Schweizer mögens bequem statt billig. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage* des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch.
Für 85 Prozent der Befragten kommt ein Wechsel nicht in Frage, sie wollen auch 2009 bei ihrer angestammten Kasse bleiben. Auch detaillierte Informationen über das Sparpotenzial können nur 10 Prozent dafür begeistern, über eine neue Kasse nachzudenken.
Faulheit teurer als Krankheit?
«Es ist immer noch das alte Lied», sagte Comparis-Geschäftsführer Richard Eisler vor den Medien. «Wären Schweizerinnen und Schweizer nicht so wechselfaul, könnten sie Milliarden sparen.» Wie? Zur günstigsten Krankenkasse und zum günstigsten Versicherungsmodell am jeweiligen Wohnort wechseln.
Eine zusätzliche Einsparung bietet die Optimierung der Franchise: Laut der Umfrage haben nämlich 41 Prozent der Befragten die Grundfranchise von 300 Franken gewählt, obwohl diese nur für jeden Vierten die richtige Wahl ist. 39 Prozent sollten die Maximalfranchise von 2500 Franken wählen, getan haben dies aber nur 13 Prozent.
Senioren könnten am meisten sparen
Die über 66-Jährigen könnten bei einem Wechsel der Kasse und des Versicherungsmodells mit 950 Franken pro Person am meisten sparen. Anders die 26- bis 35-Jährigen: Ihnen winken «nur» 700 Franken Einsparungen.
*Für die Umfrage wurden 1230 Versicherte aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin per Telefon befragt.
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Sind hier irgendwo 700 Franken versteckt? Eine junge Frau berechnet die Kosten für ihre Krankenversicherung. (Keystone)