Kinderporno-Börse gesprengt: User auch aus der Schweiz

  • Publiziert: 17.04.2009, Aktualisiert: 02.01.2012

STUTTGART – Deutschen Internetfahndern gelingt ein grosser Schlag gegen eine Tauschbörse für Kinderpornos. Einige der User kommen auch aus der Schweiz.

Es ist ein Tropfen auf dem heissen Stein, aber es ist ein Anfang. Eine von der Landeskriminalamt Niedersachen entwickelte 24-Stunden-Überwachungssoftware machte es möglich. Allein in Deutschland konnten über 500 Computer, 43000 Datenträger und 800 Festplatten beschlagnahmt werden. Auf diesen sind sogar schwerste sexuelle Misshandlungen an Kleinkindern zu finden.

9000 Anzeigen weltweit

Seit Januar 2008 sind Provider zur Vorratsdatenspeicherung von Internetverbindungen verpflichtet. So können nun laut dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg weltweit über 9000 Besitzer einschlägigen Materials mit Anzeigen rechnen.

Erste Rückmeldungen, auch aus der Schweiz

Mittlerweile liegen erste Rückmeldungen aus dem Ausland vor. Die von der Landeskriminalamt initiierten Ermittlungen führen dort momentan zu Fahndungen nach Pädophilen im Internet, wie auch das schweizerische Bundesamt für Polizei (fedpol) bestätigen konnte. Genaue Angaben über Verhaftungen können, wegen des laufenden Verfahrens, noch nicht bekannt gegeben werden.

Verbreitung, Erwerb und Besitz von kinderpornographischen Schriften werden in der Schweiz mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren und/oder einer Geldstrafe geahndet. (s5j)

Hier können Sie kinderpornographische Angebote bei der Polizei melden

play Schweizer Internet-Fahnder sucht nach verdächtigen Internetseiten. (keystone)

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