Kim Jong Un (27), Sohn des irren Nordkorea-Herrschers (68): Die Schweizer Freunde des künftigen Diktators

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BERN - Als Bub ging Kim Jong Un in Bern zur Schule – jetzt packen seine ehemaligen Gschpänli aus.

Diktator Kim Jong Il ist krank. Er ebnet deshalb seinem Sohn Kim Jong Un den Weg zur Macht. Doch wer ist der neue starke Mann in Nordkorea?

Der Diktatoren-Spross drückte etwa sechs Jahre lang in der Schweiz die Schulbank.Kameraden aus der öffentlichen Schule Liebefeld Steinhölzli in Köniz BE erinnern sich: «Un war ein guter Typ, als er 16 Jahre alt war», sagt der ehemalige Banknachbar Joao Micaelo dem US-Fernsehsender CNN. «Ich denke deshalb nicht, dass er etwas Böses tun könnte.»

Er war ein stiller Klassenkamerad


Kim Jong Un sei ein sehr stiller Mitschüler gewesen, habe nicht viel geredet – und er trug immer Nike-Trainer. Obwohl er nicht unter seinem richtigen Namen auftrat, wusste man um seine wahre Identität.

Marco Imhof spielte oft mit dem Diktatoren-Sohn Basketball. Gegenüber der Sendung «10vor10» von SF erzählt er: Kim Jong Un sei immer «in Begleitung zweier Frauen und eines Herrn gewesen, die ihn herumchauffierten».

Bedienstete kochten auf Befehl

Imhof war sogar bei dem Nordkoreaner zu Hause. Dort hätten zwei Bedienstete auf Befehl Spaghetti mit Spiegeleiern gekocht. Imhof: «Es passte ihm nicht.» Kim Jong Un habe die beiden Frauen «zusammengeschissen».

Am ersten Parteitag der nordkoreanischen Kommunisten seit 30 Jahren befördert Diktator Kim Jong Il nun seinen Sohn zum General und zum stellvertretenden Vorsitzenden der Militärkomission. Ausserdem beruft er ihn ins Zentralkomitee der Partei. (noo)

Alle Kommentare (1)

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    Na denn: Gute Nacht!
    • 29.09.2010
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