Kiffer-ID soll Hanf-Initiative retten

  • Aktualisiert am 13.01.2012

BERN – Die Volksinitiative «Für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz» droht zu scheitern. Deshalb machen sich die Cannabis-Freunde nun für einen offiziellen Kiffer-Ausweis stark.

Mit der Annahme der Hanf-Initiative wäre das Kiffen legal. Doch die Sache steht auf wackligen Beinen: Im November stimmen der Vorlage nur noch 38 Prozent zu. Das sind 7 Prozent weniger als noch im Vormonat. Demgegenüber sprechen sich 50 Prozent der Befragten in einer SRG-Studie gegen die Hanf-Initiative aus.

Doch die Hanf-Freunde gehen in die Offensive: Michael Mosimann von der Schweizerischen Hanf-Koordination (SHK) präsentiert im «Tages-Anzeiger» seine Idee eines Kiffer-Ausweises. Damit soll man eine bestimmte Menge Hasch oder Hanf pro Monat legal kaufen können.

«Wenn man nur für 400 Franken im Monat einkaufen kann, dann wird der Weiterverkauf, beispielsweise an Jugendliche, unterbunden», sagt Mosimann der Zeitung.

Die Kiffer-ID sei mit einem Chip versehen, nicht übertragbar und registriere jeden Kauf, hält François Reusser, Sprecher der SHK fest. An Personen ohne Schweizer Wohnsitz solle der Verkauf verboten werden. (noo)

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Für den legalen Cannabis-Kauf wollen Hanf-Freunde eine spezielle Kiffer-ID einführen.

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