CVP-Darbellay Kein Geld für OECD

Eine Organisation teilt ihre Mitglieder in Gute und Schlechte ein: Genau das hat die OECD diese Woche getan und die Schweiz auf eine graue Liste gesetzt.

  • Publiziert: 04.04.2009, Aktualisiert: 19.01.2012
play Unzufrieden: Christophe Darbellay. (Reuters)

Von den kritisierten Ländern ist die Schweiz die grösste Beitragszahlerin. 2009 wird die Eidgenossenschaft der OECD sieben Millionen Franken überweisen. Zum Vergleich: Die Türkei, die am G-20 Gipfel in London mitentscheiden konnte, zahlt nur 4,6 Millionen an das 464-Millionen-Franken-Budget der Organisation.

Nach dem Vorgehen der OECD verlangt Christophe Darbellay (38) eine Retorsionsmassnahme. Der CVP-Chef will die Überweisungen der Schweiz stoppen: «Solange wir von der OECD ungerecht behandelt werden, sollten wir das Geld auf ein Sperrkonto überweisen.»

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