Kein dringender Handlungsbedarf Koran-Verteilverbot in Winterthur zurückgestellt

Hamburg hat diverse Koran-Verteilaktionen auf öffentlichem Grund verboten. In Winterthur, wo auch solche Kampagnen stattfinden, sieht man dafür keine Dringlichkeit.

Koran-Verteilverbot in Winterthur vorerst auf Eis gelegt play
Verteilaktion von "Lies" Youtube

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Die Stadt Hamburg greift gegen islamistische Propaganda durch: Weil die Behörden den Organisatoren einen salafistischen oder sogar dschihadistischen Hintergrund nachweisen konnten, haben sie kürzlich zahlreiche Anträge für Koran-Verteilaktionen abgelehnt. 

Auch grundsätzliches Verbot sei zwar nicht möglich, hiess es. Dennoch wurden nun bereits 20 Anfragen nicht mehr angenommen.

Winterthur sieht keinen dringenden Handlungsbedarf

Koran-Verteiler, die sich in der Organsiation «Lies!» zusammengeschlossen haben, sind auch in Schweizer Städten aktiv. Und auch hier sind sie den Behörden ein Dorn im Auge.

So erklärte die Stadtpolizei Winterthur im vergangenen Juni, dass ein Verbot solcher Kampagnen bereits in Prüfung sei (BLICK berichtete).

Doch nun teilt die Polizei auf Anfrage von BLICK mit: Das Verfahren laufe zwar weiterhin – die Prüfung des Verbots wurde aber «zu Gunsten anderer Entscheide» zurückgestellt.

Und: Auch wenn es genehmigt werden sollte, werde es noch lange dauern, bis das Verbot endgültig umgesetzt wird, sagte ein Sprecher.

Er betonte, dass bereits erneut ein Antrag der Organisation «Lies!» bei den Behörden eingegangen sei. Er befinde sich noch in der Bearbeitung, werde aber sehr wahrscheinlich genehmigt.

Zürich sah keine Gefahr

Auch die Stadt Zürich hat sich schon mit den «Lies!»-Aktionen beschäftigt. Im Juni 2015 hielt die Exekutive in einer Antwort auf eine SVP-Anfrage aber fest, dass die Verteilung von Koran-Büchern bisher nicht zu Problemen geführt habe.

Es seien in dem Zusammenhang keine Fälle von sogenannten Anwerben oder einer Radikalisierung von Personen bekannt. (fss) 

Publiziert am 15.09.2016 | Aktualisiert am 30.09.2016
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15 Kommentare
  • Martin  Strobel 16.09.2016
    Der Koran enthält Aufrufe zu Verbrechen. Somit macht sich jeder, der den Koran öffentlich verbreitet gem. Art. 259 des Schweizerischen Strafrechts strafbar.
  • Sonja  Zwicker 16.09.2016
    In der Schweiz ist es meist erst dringlich, wenn es bereits zu spät ist, und lichterloh brennt! Der teilweise verwerfliche Text im Koran ist doch hinlänglich bekannt. Also gehören solche Kampagnen sofort verboten!
    Aber auch Verteilaktionen anderer Religionen grhören nicht an die Öffentlichkeit! Ich fühle mich davon eher gestört, als von einem Gipfelkreuz in schwindelnden Höhen...
  • Jurgen  Keller 15.09.2016
    Religionsfreiheit und die kostenlose Verteilung von Bibel oder Koran auf der Strasse sind nicht das Gleiche! Das Erste ist Freiheit das Zweite ist eindeutig Proselytismus. Das sollte sogar unseren verborten Politiker einleuchten.
  • Mäder  Patrick aus Rheinfelden AG
    15.09.2016
    Dies ist eine Schande..
    Das sollte Verboten sein in Europa.
    Machen die Christen auch so Werbung in Muslemische Länder?? Kaum..........
  • Rocky  Stall aus Wiesendangen
    15.09.2016
    NEIN natürlich nicht, ein "sogenannten Anwerben oder einer Radikalisierung von Personen ist nicht bekannt". Na ja, die stehen ja neben dem Stand oder sind im Telefonbuch und oder halten ein Plakat in die Höhe und bekennen sich angeworben zu sein und zu allem breit etc. . Meine Herren, wie naiv muss man noch sein, es muss wohl zuerst etwas passieren, dann wird jedoch ein Jammer losgetreten und nach unschuldigen Schuldigen gesucht. Hauptsache einer ist es dann - oder evtl. auch keiner.!