Kast e Familie: Vereint auf den Philippinen

Umarmen statt Skypen: Nach fünf turbulenten Monaten ist der Aargauer Christian Kast (47) wieder mit seinen Lieben vereint.

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Schweiz

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Kurz vor den Festtagen reiste er auf die Philippinen, um Ferien mit seiner Frau Margie (30), Töchterchen Alina (2) und Margies Töchtern aus einer früheren Beziehung, Queen (6) und Naomi (10), zu verbringen. Im Sommer war Kast zum Kämpfer gegen die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) avanciert. Die hatte Alina und Queen in ein Heim gesteckt.

Kast verhalf den Mädchen und seiner Frau zur Flucht und setzte sie in einen Flieger nach Manila. Die Aktion warf hohe Wellen, Kast galt vielen als Held. Nun ist die Wiedersehensfreude gross. Keine Selbstverständlichkeit: Vor wenigen Monaten stand die Ehe auf Messers Schneide. Vater Christian hatte im Internet die Trennung von seiner philippinischen Frau bekannt gegeben.

Es folgte eine öffentliche Schlammschlacht. Doch kurz nach Weihnachten postete Kast auf Facebook gemeinsame Fotos und massenhaft Herzchen. Sogar Familienzuwachs ist zu verzeichnen: Dudu, ein kleiner weisser Welpe.

Publiziert am 31.12.2015 | Aktualisiert am 01.01.2016
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Vater Kast: So lief die Flucht in die Philippinen

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5 Kommentare
  • Dieter  Neth aus Trimbach
    01.01.2016
    Kann die Entscheidung von Kast nachvollziehen und hätte genau gleich gehandelt, wenn meine noch klein wären. Da wäre die KESB bestimmt auch ein paarmal gekommen. Trotzdem sind alle 3 recht rausgekommen. Trotz 50 Kindern pro Klasse in Mexiko. Bei uns wird leider viel zuviel auf Nörgler, Bünzli und Denunzianten eingegangen, ab solchem Quatsch kann ich mich jetzt noch aufregen. Viel Glück an Herrn Kast und seine Familie, und Ohren steifhalten, wenn der nächste Sturm kommt
  • Rolf   Binder aus Manila Paranaque
    01.01.2016
    In den Philippinen sind die guten Schulen ziemlich teuer. 3-4 Kinder auf Schweizer Niveau auszubilden können sich die meisten Filipinos kaum leisten. Public Schools und "etwas günstigere" Private Schools haben Klassen bis zu 70 Schülern. Hoffentlich verdient Herr Kast genügend um seine Kinder auf gutem Niveau auszubilden. Wird nicht sehr einfach sein... hoffe es aber für die Kinder. Ein Leben mit einer 08.15 Ausbildung ist auch auf den Philippinen alles andere als ein Schleck. KESB hin oder her!
  • Daniel  Kohler aus Wohlen
    01.01.2016
    Kast wird in der Schweiz als Schweizer ein Recht vorenthalten, dass fuer anerkannten Fluechtlinge als selbstverstaendliches Menschenrecht gilt, naemlich mit seiner Familie zusammen zu leben. Dieses Recht kostet den Schweizer Steuerzahler Milliarden. Andrerseist geht es in den meisten Problemfamilien schlicht um Geld. Wem tatsaechlich das Wohl der Kinder am Herzen laege, der wuerde zuerst mal die Grundversorgung fuer Familien erhoehen, statt Geld in die Kesb stecken. Das waere auch viel billiger.
  • Urs  Hagen , via Facebook 01.01.2016
    Schön und hoffentlich dauerhaft. Hoffen wir, dass die blos gestellte KESB die durch dieses Debakel in die Schlagzeilen gekommen ist diese Familie in Ruhe lässt. Ich denke aber, dass die Behörde dies nicht durch gehen lässt und aus lauter Trotz sämtliche Register zieht und keine Kosten scheut denen einen Strich durch die Rechnung zu machen. Die ersten gehässigten Komentare sind ja schon unterwegs, von unzufriedenen Regime treuen Mitmenschen.
    •   Reto Markwalder aus Schwyz
      01.01.2016
      Offensichtlich haben Sie nicht mitbekommen, dass sich im Nachhinein herausstellte, dass die KESB absolut richtig gehandelt hat. Herr Kast hatte der Öffentlichkeit wichtiges verheimlicht, was die KESB aus Datenschutz nicht sagen durfte.
      Blossgestellt war und ist Herr Kast...