Kaputte Barrieren und Stellwerke, blockierter Zug: Schnee und Kälte führen zu Bahnchaos

ZÜRICH - Schnee und Kälte machten den SBB heute Morgen arg zu schaffen. Viele Züge hatten grosse Verspätungen oder fielen ganz aus.

Schnee und Kälte führen zu Bahnchaos
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Als wären die Pendler nicht schon gestraft genug, dass sie heute arbeiten müssen. Jetzt mussten sie heute Morgen auch noch in der Kälte ausharren. Denn im Schienenverkehr kam es zu massiven Verspätungen und Zugausfällen. Gemäss Lautsprecherdurchsagen in den Zügen sind die Witterungsverhältnisse Schuld daran.

Auf der Informationsseite der SBB waren um 7 Uhr fünf Störungen aufgelistet. Ganz unterbrochen waren die Strecken Romanshorn - Arbon und Koblenz - Waldshut: In Koblenz wegen einer Fahrleitungsstörung, in Romanshorn wegen einer Stellwerkstörung. Mittlerweile wurden diese beiden Störungen behoben.

Wegen Stellwerkstörungen waren auch die Bahnhöfe Weinfelden und Wallisellen sowie die Strecke Lausanne - Nyon nur beschränkt befahrbar. Die Folge: Zugausfälle und Verspätungen.

Bis um 8.15 Uhr kamen zahlreiche weitere Störungen dazu: Zwischen Turgi und Siggenthal-Würenlingen war die Strecke wegen einer Beschädigung am Gleis unterbrochen. Es gab Ersatzbusse.

Einschränkungen gab es auf den Strecken Safenwil – Kölliken (Barrierenstörung), Romont - Fribourg (Stellwerk), Lausanne - Flughafen Genf (Stellwerk), Stein am Rhein - Mammern (Barriere) und am Bahnhof Hardbrücke (Signalstörung). Die Probleme an der Hardbrücke und zwischen Safenwil und Kölliken waren um 9.30 Uhr behoben.

Zwischen Oberwinterthur und Seuzach blockiert ein Zug seit dem frühen Morgen die Strecke. Der Bahnhof Opfikon war zwischenzeitlich wegen Schnees nur beschränkt befahrbar.

Die zahlreichen Probleme wirkten sich auf das gesamte Bahnnetz aus. In der Region Zürich kam es zu Verspätungen von bis zu 40 Minuten oder gar Zugausfällen.

Um 11 Uhr waren alle Störungen behoben. (sas)

Publiziert am 29.12.2014 | Aktualisiert am 29.12.2014
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Pendler frieren am Bahnhof von Oberwinterthur. Grund für die 40-minütige Verspätung: vereiste Stromabnehmer. play

Pendler frieren am Bahnhof von Oberwinterthur. Grund für die 40-minütige Verspätung: vereiste Stromabnehmer.

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80 Kommentare
  • Josef  Pichler aus San Leonardo in Passiria
    , via Facebook
    30.12.2014
    Josef Pichler

    Ich bin vor 3 Jahren jede Woche von Davos nach St . Gallen zur Arbeit , und musste auch immer mit den Zug fahren . Und es war auch Langweilig immer mit der SBB zu Fahren aber Arbeit ist Arbeit war Froh kein Auto zu Gebrauchen , und Höhrt auf so ein Unsinn zu Schreiben ....
  • Josef  Pichler aus San Leonardo in Passiria
    , via Facebook
    30.12.2014
    Josef Pichler

    Ich bin vor 3 Jahren jede Woche von Davos nach St . Gallen zur Arbeit , und musste auch immer mit den Zug fahren . Und es war auch Langweilig immer mit der SBB zu Fahren aber Arbeit ist Arbeit war Froh kein Auto zu Gebrauchen , und Höhrt auf so ein Unsinn zu Schreiben ....
  • Herbert  Staub 29.12.2014
    Ohne das geklaute Geld der Autofahrer, hätte es nicht mal Fenster in den Wagen
  • Peter  Reimann , via Facebook 29.12.2014
    Bahnschefs Meyers Lohn sollte halbiert werden,ist seinen leistungen endsprechend anzupassen, dann ist sein Lohn immer noch 50 Prozent zu hoch
  • lala  lala 29.12.2014
    Wir werden es ja sehen, obs nur bei ersten Schnee so ist. SBB und SRF nie um eine Ausrede verlegen...