
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Eine Hundesbiss-Statistik für die ganze Schweiz gabs bisher nicht. Jetzt liegen die ersten Zahlen vor. Und die offiziellen Zahlen sind schlimm genug. So wurden allein zwischen dem 1. September und dem 31. Dezember 2006 nicht weniger als 1003 Hundebisse bei Menschen gemeldet.
Hochgerechnet auf das ganze Jahr macht das bereits rund 3000 Bissverletzungen. Doch Marcel Falk, Sprecher des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET) weiss: Die Dunkelziffer ist noch viel höher. So könnten jedes Jahr rund 13000 Menschen von Hunden gebissen werden.
Aber nicht allein die grosse Zahl der Verletzungen ist schockierend. Schlimm ist vor allem auch, dass es sich bei den Opfern meist um Kinder handelt. Auch hier ist die Dunkelziffer hoch. Bewiesen ist aber, dass es Kinder besonders schlimm trifft. Denn weil sie klein sind, werden sie häufig am Hals oder am Kopf gebissen werden, während Hunde bei Erwachsenen eher Hände, Arme oder Beine attackieren.
Nach der Pitbull-Attacke auf den kleinen Süleyman im zürcherischen Oberglatt im Dezember 2005 wäre es besonders interessant zu wissen: Welche Rassen sind besonders bissgefährlich? Genau dazu sagen diese neuen Daten aber leider nichts.