BERN – Der
Bundesrat will weitere Abklärungen treffen, bevor er Massnahmen gegen Kampfhunde erlässt. Die
Regierung habe das vom Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement (
EVD) vorgeschlagene Massnahmenpaket in einer ersten Aussprache zur Kenntnis genommen, sagte Bundesratssprecher Oswald Sigg heute vor den Medien. Nun wolle die Regierung zusätzliche Abklärungen namentlich zu Haftungsfragen treffen. Das EVD hatte Mitte Januar als Reaktion auf die tödliche Hundeattacke auf einen sechsjährigen Kindergärtler im zürcherischen Oberglatt ein Verbot für Pitbull-Terrier vorgeschlagen. 13 weitere Hunderassen sollen nur noch mit Bewilligung zugelassen werden.