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So sah die Seite der JSVP heute Mittag aus. (Screenshot jsvp.ch (13.10 Uhr))
«by intikam you fasizt»: Das ist alles, was heute für rund eine Dreiviertelstunde neben viel weisser leerer Fläche auf der Seite der Jungen SVP erschien. Wenn Hacker Seiten lahmlegen, hinterlassen sie gerne eine Signatur. Wie auch in diesem Fall: «Intikam», der Name des Hackers, ist türkisch und bedeutet «Rache».
Der Präsident der JSVP, Erich Hess, hat eben erst vom Angriff erfahren. Gegenüber Blick.ch sagt er, er sei «sehr traurig» über diese Attacke – sie zeige ihm aber, dass das Volk in der Minarett-Abstimmung richtig entschieden habe. Diese «Vandalen mit ihren diktatorischen Zügen» hätten in einem Land mit demokratischem Recht nichts verloren.
Auch der Webhoster openbyte.ch, der die Seite der JSVP hostet, ist von der Attacke betroffen. Auf dieser Seite findet sich ebenfalls nur der Eintrag «by intikam you fasizt».
Doch der Angreifer hat offenbar Spuren hinterlassen. Das bestätigt der Webmaster der JSVP gegenüber Blick.ch. Man müsse nun prüfen, wie verwertbar diese seien und wie die Attacke habe zustande kommen können.
Die JSVP prüft nun eine Anzeige gegen Unbekannt. Hess ist überzeugt, dass «extremistische Islamisten» hinter dem Angriff standen. (num)