
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Auf Liebe und Wetter sei kein Verlass, sagt man. Es war zu schön, um wahr zu sein, sagen sich wohl Chantal Galladé (36) und Daniel Jositsch (43).
Das SP-Duo, politisch ein Erfolgsgespann, privat ein Paar, hat sich wieder getrennt. Genau zwei Monate, nachdem sie der gar nicht so überraschten Öffentlichkeit gestanden: Ja, es ist Liebe.
Warum es jetzt keine mehr ist, wollten gestern weder sie noch er erklären.
Dabei hatte sich eben noch eins zum andern gefügt: Die beiden Zürcher Nationalräte lieferten der SP eine ihrer wenigen Erfolgsstorys an den letzten Wahlen: Sie punkteten mit gemeinsamen Pressekonferenzen – und mit härterer Politik gegenüber kriminellen Jugendlichen. Im Oktober rollte Neu-Nationalrat Jositsch die Parteiliste von hinten auf. Und Ständeratskandidatin Galladé liess im ersten Wahlgang die grünliberale Favoritin Verena Diener hinter sich.
Im Februar schliesslich bewarben sich die zwei gar gemeinsam für ein Co-Präsidium der Kantonalzürcher Sozialdemokraten.
Alles Schnee von gestern. Die zwei sind nur noch eins: Fraktionskollegen.