
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Er kennt sich mit Büsis aus: Dr. Dennis C. Turner (60), Katzen-Verhaltensforscher an der Universität Zürich. Auch er hat den Dreifach-Mord von Grenchen SO in den Medien verfolgt.
Und er präsentiert seine ganz eigene These, als BLICK ihm sagt, dass das Büsi Joggi (13) der getöteten Familie Dubey die Tat in der Wohnung mitbekommen hat. Dennis C. Turner: «Es könnte ein wichtiger Zeuge sein.»
Der Grund: Pierre André (60), Margrit Dubey (55) und ihre Tochter Dania (35) wurden auf brutalste Art und Weise getötet. Dennis C. Turner: «Und genau das könnte die Katze traumatisiert haben.»
Und wie soll sie der Polizei helfen? «Hat die Polizei mal Tatverdächtige, könnten sie diese einzeln in einen Raum zum Büsi führen. Unter Aufsicht eines Verhaltensforschers», so Dennis C. Turner. «Die Katze würde beim Täter dann wohl viel heftiger reagieren.»
Auch für den Fall, dass die Täterschaft maskiert gehandelt hat, sieht der Büsi-Experte kein Problem: «Eine Katze kann auch einen Geruch einer Person erkennen, der ihren Liebsten Böses getan hat. Und das noch Monate oder Jahre später.»
Ob ein Gericht ein Büsi als Zeugen zulassen würde? «In Kanada war das mal der Fall bei einem Mord», sagt Dennis C. Turner. «Auch im Fall Dubey könnte die Reaktion des Büsis auf Verdächtige zumindest ein Indiz sein.»
Joggi ist seit dem Dreifach-Mord in einem Tierheim untergebracht. Und da wird er vorerst auch bleiben.
BLICK weiss: Die Polizei kennt die These des Katzen-Verhaltensforschers. Und wird sie in die Ermittlungen einbringen – wenn sie mal einen Verdächtigen hat.