
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Die Kaltfront vom Norden kühlt die Schweiz ab. Durften wir das Wochenende noch bei bis zu 20 Grad geniessen, müssen wir heute die dicke Jacke aus dem Schrank holen. Mehr als 12 Grad liegen nicht drin.
Und die Schneefallgrenze kriecht bedrohlich in die Niederungen. Thomas Jordi von SF Meteo zu Blick.ch: «Morgen liegt Schneefallgrenze bereits auf 1000 Meter, vereinzelt auch darunter.» Über 2000 Meter reichte es bereits heute für 40 Zentimeter Neuschnee!
Das Mittelland bleibt von der weissen Pracht noch verschont. Aber: «Am Mittwoch und Donnerstag wirds ziemlich kalt», so der Meteorologe. Hobbygärtner aufgepasst: In der Nacht auf Mittwoch könne es schon den ersten Frost geben. «Für Glatteis reichts aber nicht», sagt Thomas Jordi. Dafür sei der Boden noch zu warm.
Die ganze Woche über erwarten uns also kühle Temperaturen. «Es ist definitiv Zeit für einen Garderobenwechsel», so Jordi. Das Thermometer steige nicht höher als 10 Grad. «Mittwoch und Donnerstag wirds nicht wärmer als 6 Grad.» Dafür bleibe es für den Rest der Woche ziemlich trocken.
Was man von heute nicht sagen kann: Die Kaltfront brachte neben Schnee in der Höhe und verbreitetem Regen in den Niederungen auch Orkanböen in den Bergen. Der Wetterdienst MeteoNews mass auf dem Säntis in der Ostschweiz Windgeschwindigkeiten von 156 km/h! Auf dem Chasseral im Berner Jura blies der Sturm mit 131 km/h, auf der Ebenalp AI mit 130 km/h und auf dem Niesen im Berner Oberland mit 128 km/h.
Ist der warme Herbst schon vorbei? Eine kleine Hoffnung gibts noch. Der Martini-Sommer kommt Mitte November und sei ziemlich zuverlässig, so Jordi. «Aber jetzt ist erst einmal Wetter für Marroni und Glühwein!» (num)