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Väterchen Frost ist da: Jetzt wirds kalt!

BERN – Der warme Herbst meldet sich ab: In der Nacht auf heute brach eine Kaltfront über die Schweiz herein. Das Thermometer sackte runter und klettert so schnell nicht wieder hoch.

Aktualisiert um 15:31 | 12.10.2009
Das Berghotel Trübsee heute Morgen. (www.titlis.ch)
12. Oktober: So siehts heute in Obersaxen aus. (8989 Leserbild)
In der Nacht auf Mittwoch wird die Schweiz zur Froststube. (Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
Die Kaltfront vom Norden kühlt die Schweiz ab. Durften wir das Wochenende noch bei bis zu 20 Grad geniessen, müssen wir heute die dicke Jacke aus dem Schrank holen. Mehr als 12 Grad liegen nicht drin.

Und die Schneefallgrenze kriecht bedrohlich in die Niederungen. Thomas Jordi von SF Meteo zu Blick.ch: «Morgen liegt Schneefallgrenze bereits auf 1000 Meter, vereinzelt auch darunter.» Über 2000 Meter reichte es bereits heute für 40 Zentimeter Neuschnee!

Das Mittelland bleibt von der weissen Pracht noch verschont. Aber: «Am Mittwoch und Donnerstag wirds ziemlich kalt», so der Meteorologe. Hobbygärtner aufgepasst: In der Nacht auf Mittwoch könne es schon den ersten Frost geben. «Für Glatteis reichts aber nicht», sagt Thomas Jordi. Dafür sei der Boden noch zu warm.

Die ganze Woche über erwarten uns also kühle Temperaturen. «Es ist definitiv Zeit für einen Garderobenwechsel», so Jordi. Das Thermometer steige nicht höher als 10 Grad. «Mittwoch und Donnerstag wirds nicht wärmer als 6 Grad.» Dafür bleibe es für den Rest der Woche ziemlich trocken.

Was man von heute nicht sagen kann: Die Kaltfront brachte neben Schnee in der Höhe und verbreitetem Regen in den Niederungen auch Orkanböen in den Bergen. Der Wetterdienst MeteoNews mass auf dem Säntis in der Ostschweiz Windgeschwindigkeiten von 156 km/h! Auf dem Chasseral im Berner Jura blies der Sturm mit 131 km/h, auf der Ebenalp AI mit 130 km/h und auf dem Niesen im Berner Oberland mit 128 km/h.

Ist der warme Herbst schon vorbei? Eine kleine Hoffnung gibts noch. Der Martini-Sommer kommt Mitte November und sei ziemlich zuverlässig, so Jordi. «Aber jetzt ist erst einmal Wetter für Marroni und Glühwein!» (num)
Das sagen Blick.ch-Leser
stefan müller, appenzell - 14:42 | 12.10.2009
» na endlich. der winter ist die beste jahreszeit. wer immer sommer will, soll in die karibik auswandern.
Meier Paul, Kölliken - 14:06 | 12.10.2009
» Ist das die Klimaerwärmung?? Nie kann man es recht genug machen, entweder ist es zu warm oder dann halt zu kalt. Ich freue mich, dass ich bald die warmen Laufsachen zum Joggen ausprobieren kann. Man muss sich halt nur richtig anziehen.
Christian Brunner, Basel - 13:22 | 12.10.2009
» ich bin einfach im falschen Land gebohren. Mein ganzer Urlaub wird dieses Jahr für die Südsee drauf gehen. Nur um dem schrecklichen Klima das wir in der Schweiz haben zu entfliehen. Ich warte immer noch auf die Klimaerwärmung.
Lionel Werren, Saanen - 12:27 | 12.10.2009
» Endlich ist der Sommer vorbei, nun kommt die wahre schöne Zeit! Geniesst es, es wird früh genug wieder Frühling!
Lionel Werren, Saanen - 12:15 | 12.10.2009
» Endlich, höchste Zeit! Herrlich! Ein Problem gibt es trotzdem: Da es jetzt auf das erwärmte Gestein schneit, wird die Wärme konserviert, was das Auftauen des Permaforstes beschleunigt!
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