
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Um herauszufinden, was genau das Lawinenunglück vom Sonntag im Diemtigtal auslöste, wurde eine Untersuchung eingeleitet. In deren Rahmen soll auch herausgefunden werden wie es um die Lawinenverschüttetensuchgeräte (LVS) stand.
Mit Verweis auf diese Untersuchung wollte Ursula Stauffer von der Kantonspolizei Bern heute nicht sagen, ob die Verschütteten ihre LVS abgestellt hatten oder nicht.
Am Sonntag ging es nach dem Niedergang der ersten Lawine zuerst darum, einen Verschütteten zu suchen und zu bergen. Somit galt es für die Suchenden, ihre Geräte entsprechend einzustellen. Unbeteiligte müssen ihre Geräte in dieser Phase abstellen, um die Ortung nicht zu behindern.
Kurz nach dem Fund des Verschütteten ging aber die zweite Lawine nieder, und die Suchenden, respektive die Umstehenden, wurden selber zu Opfern.
Digitale Geräte der neusten Generation seien fähig, auf diese fatale Situation zu reagieren, sagte heute Andreas Kohler, Leiter des Fachgeschäfts Bächli Bergsport in Bern. Sie schalteten nach einer gewissen Zeit automatisch um. Ältere Modelle täten das aber nicht von selbst.
Immer noch seien viele Leute mit solche älteren, analogen Geräten unterwegs, so Kohler. (gca/SDA)