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Bei der Post werden die Pakettarife teurer. Die Kostenerhöhungen aus LSVA, gestiegenen Treibstoffpreisen und diversten Lohnrunden müssten überwälzt werden, sagte Post-Chef Ulrich Gygi in einem Interview der «Handelszeitung».
Einige Gewichtsklassen seien eindeutig zu günstig. Die schweren Pakete würden tendenziell billiger, die leichten teurer werden, sagte Gygi weiter. Bald würden für die Pakete und die internationalen Briefe neue Preisvorschläge präsentiert.
Der Privatkonkurrent DHL Express Schweiz hat seine Preise bereits auf den 1. Dezember 2008 angehoben, wie ein Sprecher präzisierte. Und auch DPD Schweiz arbeitet an einem Preiskonzept, um die Mehrkosten weitergeben zu können.
Inlandbriefe gleich teuer
Immerhin: Bei den Inlandbriefen werde es dieses Jahr trotz der obligatorischen Mehrwertsteuer auf Briefen über 50 Gramm keine Preiserhöhung geben. «Im Moment wäre es nicht opportun, die Mehrwertsteuer auf die Kunden zu überwälzen», sagte Gygi.
Die Post könne sich vorstellen, diese selber zu übernehmen. Das würde sie für die A- und B-Post rund 100 Millionen Franken im Jahr kosten.
Von der Wirtschaftskrise würde die Post bislang noch wenig spüren. Den verzeichneten Rückgang bei den Briefen führt Gygi in erster Linie auf die Technologie zurück. Die Massenpost und die Rechnungsstellung würden zunehmend elektronisiert. (SDA)
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Wer ein leichtes Päckli verschickt, muss künftig tiefer ins Portemonnaie greifen. (Sobli)