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Riesenaufregung vor kurzem: Die Medien, auch Blick.ch, berichteten von neuerdings bekannt gewordenen Gefahren der Anti-Baby-Pille «Yasmin». Ins Gerede war die Pille gekommen durch den schrecklichen Thrombose-Fall der heute 17-jährigen Céline, die nach der Einnahme dieser Pille schwerste bleibende Schäden erlitt.
Der Hersteller, der Pharmamulti Bayer, bestreitet zwar bis heute, dass «Yasmin» für diese Schäden verantwortlich gemacht werden könne.
Auch Swissmedic, die Zulassungsstelle für Medikamente in der Schweiz, wies bisher immer darauf hin, dass die obligatorischen Studien auch für «Yasmin» durchgeführt worden seien. Diese Pille sei demnach gut zu verschreiben, es bestehe kein ausserordentliches Risiko im Vergleich mit anderen Kontrazeptiva.
«10vor10» berichtete gestern Abend , dass Thrombose-Fälle bei «Yasmin» deutlich öfter auftreten als bei vergleichbaren Pillen, und untermauerte das mit statistischen Angaben.
Diese werden aber von Swissmedic so nicht akzeptiert. Jedenfalls hat das Institut neue unabhängige Studien in Auftrag gegeben, um das tatsächliche Risiko dieses Medikaments noch einmal abklären zu lassen.
Es geht aber nicht nur um «Yasmin». Neu sollen sämtliche Anti-Baby-Pillen, die in der Schweiz erhältlich sind, überprüft werden!