Jetzt ists definitiv Daniel Bumann gibt sein Restaurant auf

Der Spitzenkoch Daniel Bumann gibt sein Restaurant Bumanns Chesa Pirani in La Punt auf. Er will sich künftig auf seine TV-Projekte konzentrieren, teilt er mit einer Pressemitteilung mit.

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Am 1. April ist Schluss: Spitzenkoch Daniel Bumann (58) schliesst auf Ende der Wintersaison sein Lokal in La Punt GR. Gemeinsam mit seiner Gattin Ingrid (53) hatte er das Bumanns Chesa Pirani seit 1995 geführt.

BLICK hatte schon im August berichtet, dass der Pachtvertrag für das Lokal gekündet wurde. Danach hatten sich die Bumanns ihren weiteren Weg offen gehalten. «Es war für uns spannend, eine ganz persönliche Standortbestimmung vorzunehmen und über unsere Zukunft nachzudenken», sagt Bumann in einer Mitteilung.

Doch trotz «interessanter Angebote aus dem In- und Ausland» sei bei beiden der Wunsch gereift, sich aus der Spitzengastronomie zurückzuziehen. In Zukunft will sich Bumann vermehrt auf seine TV-Projekte konzentrieren.

Seit 2009 hilft er im Privatfernsehen als Restauranttester kränkelnden Betrieben zu einem Neustart. Auch Ideen für neue TV-Projekte würden bereits bestehen. Bis April will Bumann aber in seinem eigenen Lokal noch einmal «Vollgas geben», wie er sagt.

Der Walliser Sternekoch ergänzt: «Ich geniesse jeden Augenblick hinter dem Herd. Es ist wie ein wunderschöner Film, der nun abläuft.» Nun sei er gespannt auf einen neuen Lebensabschnitt. (bxt)

Publiziert am 21.12.2016 | Aktualisiert am 22.12.2016
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11 Kommentare
  • Annemarie   Setz 22.12.2016
    Der Beruf eines Spitzenkochs, eines jeden Kochs ist anstrengen. Dass man da irgendwann an Rückzug denkt, ist verständlich. Aber der Uebertritt in TV-Sendungen und der Auftritt als Restauranttester, das ist angesichts des Angebots solcher Sendungen nun wirklich nicht nötig. Es gibt übrigens sehr viele sehr gute und in ihren Restaurants sehr geschätzte Köchinnen und Köche, die nicht sofort das Gefühl haben, sie seien zum Tester berufen, nur weil sies mal zum Stern gebracht haben.
  • H.   Heller aus Zürich
    22.12.2016
    Ein Koch, der ein Restaurant auf diesem Niveau führt, gehört an den Herd und nicht in TV-Sendungen. Ich kenne einige Leute, die nicht mehr in seine Beiz gingen, weil die Qualität unterschiedlich war und die Preise viel zu hoch. Ich bezahle für die Leistung am Herd und nicht für die Prominenz am TV. Dort ist er übrigens nicht der Burner, eher ätzend und etwas gar simpel.
  • Rolf  Büchler aus Biel
    22.12.2016
    Als Ehemaliger Wirt mit 50 Jahren Gastgewerbe Erfahrung kann ich sehr mitfühlen wie es Herrn Bumann geht. Ich habe in kennen gelernt in Muntelier am Murten See? Ein toller Typ. Nur eines muss ich erwähnen es Kochen alle mit Wasser und wenns sehr gut sein muss mit Spitzen Produkte. Es ist eine Frage der Präsentation und des Verkaufens. Es gibt soviel gute Köche die keinen sterne haben und Sie nicht brauchen, das ganze und nur ein Kommerz und Verkauf?
  • Ruedi  Voser 21.12.2016
    Recht hat er. Spitzengastronomie ist mörderisch und mit 58 hat er sehr viel erreicht und kann sich in ruhigere Wasser begeben. Als Restauranttester gefällt er mir. Klar er ist sehr direkt, aber nur so bleibt für die vor dem Abgrund stehenden Restaurants ein letzter Hoffnungsschimmer.
  • Dirk  Schwab 21.12.2016
    Als Restauranttester war er etwa gleich spannend, wie das Dschungelcamp. Er war im Mittelpunkt nicht das Restaurant. Ich war in 4 Restaurants, die er "beraten" hatte. Jedes hatte einen anderen Besitzer. Fernsehprojekte ja, aber bitte nicht im deutschsprachigen Fernsehen.