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Nach einer Nacht in Haft kann der 30-jährige Sänger wieder raus. Er werde nach Hause fahren und wolle sich dort darüber klar werden, was eigentlich passiert sei, berichtet «20 Minuten». Die Freilassung erfolgte, weil es für eine Untersuchungshaft keine Gründe gibt, wie die zuständige Staatsanwältin Gabi Alkalay auf Anfrage sagte.
Als Piero beim Bezirkgericht über die Schwelle trat, stiess er ein «Io Vivo» («ich lebe») hervor. Das ist der Titel seiner neuen CD.
Das Medienunternehmen Ringier müsse nun entscheiden, ob es rechtliche Schritte gegen Esteriore einleiten wolle. Laut Ringier-Sprecher Marco Castellaneta verzichtet Ringier darauf.
Nach Auffassung der Ringier AG hat Piero Esteriore mit seiner gestrigen Tat eine vorsätzliche Sachbeschädigung begangen. Bei diesem Delikt muss der Geschädigte Antrag stellen, um eine Strafverfolgung einzuleiten. Ringier verurteilt die Handlungsweise von Piero Esteriore und jede Form von Selbstjustiz. Trotzdem verzichtet sie auf das ihr zustehende Antragsrecht, um die Lage von Piero durch ein solches Strafverfahren nicht noch zusätzlich zu erschweren.
Alkalay hatte weiter ein Verfahren wegen Gefährdung des Lebens eröffnet. Laut Zeugen und auch Esteriore war dies aber zu keinem Zeitpunkt der Fall. Sie werde dieses Verfahren einstellen, sagte die Staatsanwältin weiter. (zum)