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1000 Personen, eine Frage: Soll die Benutzung des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz gratis sein? Das wollte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Isopublic im Auftrag von Readers Digest wissen. Und stellte fest, dass eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung fahrend sparen will.
Allerdings nur eine knappe: In der Deutschschweiz sind 51 Prozent dafür, in der Romandie 57 Prozent. Je kleiner die Gemeinde, desto grösser der Wunsch nach Gratis-ÖV. Rund 60 Prozent der Bewohner von Gemeinden mit weniger als 2000 Einwohnern sind dafür, in Städten mit über 10000 Einwohnern noch 55 Prozent und in Städten mit mehr als 100000 Einwohnern nur noch 48 Prozent.
Das Ganze ist offenbar auch eine Altersfrage: Mehr als 60 Prozent der unter 34-Jährigen möchten gratis fahren. Von den über 55-Jährigen sind es demgegenüber bloss 44 Prozent.
Von den über 13 Milliarden Franken, die der ÖV jährlich kostet, stammt nur gut ein Drittel von den Passagieren. Den Rest machen Beiträge von Bund, Kantonen und Gemeinden sowie Steuern und Güterverkehrserträge aus. Da könne doch die öffentliche Hand gleich alles bezahlen, meinen Befürworter der Gratislösung. Es gelte, zu bedenken, was all die Billettautomaten und Kontrolleure kosteten. (SDA/dip)
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Für viele ein Wunsch-Auslaufmodell: der Billettautomat. (SBB)