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Erst reicht Bundesrat Hans-Rudolf Merz Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad die Hand und lächelt dazu. Dann kommts zum Eklat wegen Ahmadinedschads Hassrede vor der Uno in Genf. EU-Vertreter verlassen unter Protest den Saal. Aber die Schweizer Delegation bleibt sitzen.
Da kochte heute die Wut in israelischen Medien über die Schweiz hoch. In Karikaturen zeigen sie Merz und Ahmadinedschad als freundschaftliche Kumpel.
Und was sagen prominente jüdische Vertreter in der Schweiz dazu? Wir fragten Yves Kugelmann, Chefredaktor von «tachles», des jüdischen Wochenmagazins, in Zürich. «Nein!», sagt er, von Krieg könne keine Rede sein. Kugelmann plädiert für Fairness gegenüber Israel. Und zeigt Verständnis für die Schweiz.
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