Bald islamische Feiertage in der Schweiz?
LUZERN - Schulfrei wegen Ramadan. Ein Luzerner Professor will christliche Feiertage abschaffen - und stattdessen muslimische Feiertage einführen!
Aktualisiert um 15:11 | 15.08.2008
Katholische Feiertage wie Mariä Himmelfahrt werden nur noch von einer kleinen Minderheit ernsthaft begangen. Der 15. August, der höchste Marienfeiertag, sei für die meisten in den katholischen Gebieten nur noch ein willkommener freier Tag, sagte Markus Ries in einem Interview der «Surseer Woche».
Der Luzerner Professor glaubt nicht, dass sich Feiertage wie Mariä Himmelfahrt noch lange halten können.
Katholiken sollen ihre Feiertage abtreten
Ries schlägt deshalb vor, dass die Katholiken einige ihrer Feiertage an andere Religionen abgeben, die in der Schweiz ein gewisses Gewicht erlangt haben. «Warum also beispielsweise nicht zwei freie Tage für die beiden höchsten Feiertage der Muslime?»
Der Vorschlag von Ries sähe vor, das Ende des Fastenmonats Ramadan mit dem Fest Bayram zu feiern.
Bayram und das islamische Opferfest sind die beiden höchsten Feiertage des Islam. Nun will sie der Luzerner Professor auch in der Schweiz als offizielle Feiertage.
Der Kirchenhistoriker ist sich bewusst, dass sein Vorschlag kaum realisiert wird. Immer weniger Leute hätten Verständnis dafür, wenn die einen den anderen wegen ihres Glaubens vorschreiben, was sie zu tun hätten.
Islamische Feiertage als Vorteil für alle
Ries sieht bei seinem Vorschlag auch Vorteile für die Ökumene. Gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz von Schweizer Radio DRS sagte er, jeder solle seine Religion praktizieren können.
Dies wäre aber nicht neu: In der Schweiz herrscht bereits jetzt Religionsfreiheit.
Neu wären hingegen die muslimischen Feiertage.
Ob sich die Kinder in Zukunft weiterhin mit «Schöni Wiehnachte!» oder eher mit «Schöne Ramadan!» in die Ferien verabschieden, ist noch ungewiss.
Der Widerstand konservativer Kräfte ist auf jeden Fall gewiss. (sda/odj)
Der Luzerner Professor glaubt nicht, dass sich Feiertage wie Mariä Himmelfahrt noch lange halten können.
Katholiken sollen ihre Feiertage abtreten
Ries schlägt deshalb vor, dass die Katholiken einige ihrer Feiertage an andere Religionen abgeben, die in der Schweiz ein gewisses Gewicht erlangt haben. «Warum also beispielsweise nicht zwei freie Tage für die beiden höchsten Feiertage der Muslime?»
Der Vorschlag von Ries sähe vor, das Ende des Fastenmonats Ramadan mit dem Fest Bayram zu feiern.
Bayram und das islamische Opferfest sind die beiden höchsten Feiertage des Islam. Nun will sie der Luzerner Professor auch in der Schweiz als offizielle Feiertage.
Der Kirchenhistoriker ist sich bewusst, dass sein Vorschlag kaum realisiert wird. Immer weniger Leute hätten Verständnis dafür, wenn die einen den anderen wegen ihres Glaubens vorschreiben, was sie zu tun hätten.
Islamische Feiertage als Vorteil für alle
Ries sieht bei seinem Vorschlag auch Vorteile für die Ökumene. Gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz von Schweizer Radio DRS sagte er, jeder solle seine Religion praktizieren können.
Dies wäre aber nicht neu: In der Schweiz herrscht bereits jetzt Religionsfreiheit.
Neu wären hingegen die muslimischen Feiertage.
Ob sich die Kinder in Zukunft weiterhin mit «Schöni Wiehnachte!» oder eher mit «Schöne Ramadan!» in die Ferien verabschieden, ist noch ungewiss.
Der Widerstand konservativer Kräfte ist auf jeden Fall gewiss. (sda/odj)
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Das sagen Blick.ch-Leser
- Hmm, Buchs - 16:22 | 15.08.2008
- » So einen Professor kann man nicht ernst nehmen, so lächerlich, wir als Schweizer müssen uns nicht in unserem Land anderen Kulturen anpassen. Wenn ein Christ in einem muslimischen Staat lebt und vorschlagen würde, einen Islamischen Feiertag gegen einen Katholischen Feiertag umzutauschen, würde man ihn auf der Stelle einsperren.
- Kunz, Luzern - 16:18 | 15.08.2008
- » Eine grössere Dummheit kann dieser Professor kaum noch bieten.Wir werden ja jetzt schon vom Jslam beherscht und unsere Regierung macht da noch schön mit.
- Danish, Luzern - 16:16 | 15.08.2008
- » Seid doch alle lieb zu einander...mehr Feiertage=weniger Arbeit! Ich bin dafür dass alle Feiertage jeder Religion gelten sollten
- markus, thun - 15:59 | 15.08.2008
- » Und statt des Schweizerkreuzes haben wir dann einen Halbmond im Wappen. Nur weiter so. Fehlt noch Bin Laden im Bundesrat, dann ist alles wunderbar!
- Ivo Ganz, Basel - 15:58 | 15.08.2008
- » Herr Ries ist nicht der erste Schweizer, der sich mit solchen Vorschlägen irgendwie als weltoffen ausgeben will. Hier erkläre ich ihm, warum sowas nicht geht: Natürlich gibt es in der Schweiz Religionsfreiheit. Der Unterschied zwischen dem Christentum und anderen Religionen in der Schweit liegt darin, dass die Geschichte der westlichen Welt (Schweiz inkl.) während Jahrhunderte eng verbunden mit der Geschichte des Christentums lief. Dies führte dazu, dass die westeuropäischen Völker von Traditionen und Gebräuche die urprünglich von der christlichen Kultur stammen stark geprägt sind. Un das ist heute immer noch so, nicht wegen der Religion aber wegen der Geschichte. Wir können nicht von einem Tag auf den anderen unsere eigene Geschichte im Namen der Toleranz verläugnen.
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