IS «empfiehlt» Anschläge mit Fahrzeugen «Sichere Waffe gegen Ungläubige»

BERLIN - Nizza und Berlin sind keine Einzelfälle: Terroristen haben schon mehrere Male Lastwagen und sogar Bagger als Waffe verwendet.

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Immer wieder benützen Attentäter Fahrzeuge als Tatwaffe. Die grösste Tragödie ereignete sich am 14. Juli 2016, als ein Islamist mit einem LKW auf der Strandpromenade in Nizza (F) 86 Menschen tötete.

2009 tötete ein Attentäter in Apeldoorn (NL) fünf Menschen: Der Anschlag während eines Umzugs hätte der Königin und ihrer Familie gelten sollen. In Nantes (F) fand 2014 ein LKW-Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt statt. Ein Mensch starb. Im gleichen Jahr raste in Dijon (F) ein Attentäter in eine Gruppe von Fussgängern und verletzte elf Menschen.

Es gibt weitere Fälle in den USA, in Kanada – und besonders viele in Israel. 2014 überfuhr ein Palästinenser einen jungen Mann in Jerusalem mit einem Bagger und verletzte fünf Menschen.

Der Islamische Staat hat im November eine dreiseitige Anleitung für Angriffe mit LKW veröffentlicht. Der IS schwärmt: «Es ist eine der sichersten und einfachsten Waffen, die man gegen Ungläubige einsetzen kann.» (gf)

Publiziert am 20.12.2016 | Aktualisiert am 21.12.2016
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7 Kommentare
  • rolf  sulzer 20.12.2016
    immer wieder interessant, wie nach, d.h. zu spät, solchen Ereignissen sofort erhöhte Polizeipräsenz auf den Ort des Geschehens beordert wird, wo man doch mit 99 Prozent zentiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass die Täter sicher nicht an den bereits verwüsteten Ort zurückkehren werden und man diese Polizeipräsenz an derer Stelle nutzbringender einsetzen könnten.
  • Harry  Kant , via Facebook 20.12.2016
    Hauptsache man will die Waffengesetze noch weiter verschärfen und dem Privatmann aus der Hand nehmen. Dabei ist ein effektiver Anachlag mit einem simplen LKW möglich. Was werden jetzt für Gesetze gefordert?
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    20.12.2016
    Der IS schwärmt: «Es ist eine der sichersten und einfachsten Waffen, die man gegen Ungläubige einsetzen kann.» Und wie viele dieser "Gläubigen" haben wir wohl schon importiert und leben nun unter uns?
  • Boris  Kerzenmacher 20.12.2016
    Der Deash (IS) agiert sehr flexibel. Offener Krieg, soweit möglich. Aber auch asymmetrische Kriegsführung mitten in Europa. Je nach Lage und Feind kann der Daesh seine Strategie anpassen. Hier wird der Daesh unterschätzt. Nicht von ungefähr kommt, dass der Daesh auch versucht staatliche Sicherheitsorgane zu unterwandern. Der Daesh setzt auf mehrere Strategien. So ist er seit einiger Zeit dabei ein Terrornetzwerk in Europa aufzubauen und nutzt dabei auch die Flüchtlingsströme gen Europa.
  • Reto  Benzli 20.12.2016
    Wieso hört man nie die Verurteilung solcher Taten aus einem arabischen oder islamischen Land?
    • Edi  Rey aus Romanshorn
      20.12.2016
      Ich brauche keine Verurteilung aus einem arabischen Land. Mir würde es genügen, wenn sehr viele Muslime in unserm Land diese Tat verurteilen würden. Das tun sie ja auch. Sie müssten es aber so tun, dass es deutlich hörbar uns sichtbar wird. Das tun sie aber nicht. Und wir, veruteilen wir auch die Tat in der Moschee in Zürich so, dass es hör - und sichtbar wird?
    • Frank  Wagner , via Facebook 20.12.2016
      Weil Sie offensichtlich nicht aufmerksam genug Zeitung lesen oder Fernsehen schauen. Diese Distanzierungen und Verurteilungen gibt es ständig ... man muss sie natürlich wahrnehmen wollen.