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Outsourcing heisst das Zauberwort – und was den Wirtschaftsbossen recht ist, ist dem iranischen Präsidenten nur billig. Von westlicher Seite erntet Mahmud Ahmadinedschad harsche Kritik für die geplante Urananreicherung. Also sucht er nach neuen Möglichkeiten.
Der sechs Mitglieder des Golfkooperationsrats hatten vorgeschlagen, ein multinationales Konsortium zu schaffen, das iranischen Kraftwerken und anderen Staaten im Mittleren Osten angereichertes Uran liefern könnte. Der saudiarabische Aussenminister Prinz Saud al Faisal war mit den Worten zitiert worden, der Atombrennstoff sollte in einem neutralen Land produziert werden: «Zum Beispiel in der Schweiz.»
Der iranische Präsident nahm den Steilpass dankend an: Teheran werde mit seinen arabischen Partnern darüber sprechen, ob iranisches Uran beispielsweise in der Schweiz angereichert werden könnte, sagte Ahmadinedschad am Sonntag Dow Jones Newswires in Riad. (AP/zeb)
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Sorgt einmal mehr für Schlagzeilen: Mahmud Ahmadinedschad. (Reuters)