Infografik zu Muslimen in der Schweiz und ihre Religion Was Sie über den Islam wissen sollten

Weltweit gibt es 1,6 Milliarden Muslime. Sie glauben an Allah, ihren Gott, und an Mohammed, seinen Propheten. Er begründete den Islam als Religion um das Jahr 610 bei Mekka im heutigen Saudi-Arabien. Wir erklären die wichtigsten Fakten zum Islam.

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Warum gehen Muslime in die Moschee?

Die Moschee ist das Gotteshaus der Muslime. Dort verrichten die Gläubigen das Gebet und hören den Predigten des Imams zu. Von besonderer Bedeutung ist das Freitagsgebet, dem Muslime in der Moschee folgen sollten. Alle anderen Gebete dürfen sie auch zu Hause verrichten. In den Hadithen (Überlieferungen) steht allerdings, dass das Gebet, das in der Moschee ausgeführt wird, 25-mal so viel Wert habe. In der Schweiz besuchen rund sechs Prozent aller Muslime regelmässig eine Moschee.

Männer und Frauen halten sich dort meist an getrennten Orten auf. Die Moschee ist nicht nur Ort des Gebets, sondern auch sozialer Treffpunkt. Kinder erhalten hier Koran- oder Arabisch-unterricht, an islamischen Feiertagen gibt es auch gemeinsame Mahlzeiten.

In muslimischen Ländern ruft der Muezzin fünfmal am Tag vom Minarett zum Gebet. In der Schweiz gibt es vier Moscheen mit Minarett. Im Jahr 2009 wurde der Neubau dieser religiösen Wahrzeichen per Volksabstimmung verboten.

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Publiziert am 06.12.2015 | Aktualisiert am 10.12.2015
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  • Walter  Zimmermann aus Jona
    07.12.2015
    Frage an Blick: Stimmt die Aufstellung? Haben in den letzten gut 20 Jahren tatsächlich ca. 90000 echte Schweizer zum Islam konvertiert? Sie schreiben in aller Deutlichkeit: Herkunftsland Schweiz 109547!! Seine Sie bitte wahr! Nebenbei gesagt, Wenn der Imam an einer öffentlichen Veranstaltung erklärt: "Der Islam kennt keine Toleranz", ist dies leider die bittere Wahrheit. Muslime mögen tolerant sein, niemals der Islam!!
  • Tobias  Hagen aus Zürich
    07.12.2015
    Mirco Meier, Herr Jansen spricht genau das Problem an, das uns in Zukunft erwartet. Die arabischen Staaten bauen auf dem Islam auf, das sollte man sich einfach mal klar vor Augen führen. Leider sind Muslime träger des Islam und bringen diese Kultur hierher.
  • Fatih  Oral 07.12.2015
    Die strenge Auslebung des Islams gab es immer schon in manchen Länder wie z.B. Saudi Arabien usw. Der Zustrom von möchtegern Muslimen zunächst an Al Kaida und jetzt an IS hat politische Motivation, weil sie dort gegen die kämpfen können, die sie für diese "Ungerechtigkeit" und "Elend" in der Region verantwortlich machen. Darum ist der Hinweis von @"süleyman kovanci" sehr berechtigt!!! Diese Gruppen haben nichts mit dem Islam zu tun ausser, dass ihn als grössten gemeinsamen Nenner benutzen.
    • Peter  Risi aus luzern
      07.12.2015
      Leider haben diese Gruppen sehr wohl was mit dem Islam zu tun - sie berufen sich explizit darauf. Das wäre, wie wenn ich sage, die Kreuzzüge hatten nichts mit dem Christentum zu tun. Wo ich natürlich mit ihnen einig bin, ist, dass die Mehrheit der Muslime friedfertig ist und nichts mit dem IS am Hut hat. Trotzdem machen sie es sich etwas zu einfach, kategorisch alle Zusammenhänge von sich zu weisen. Sie sprechen von Elend und Ungerechtigkeit - wer ist dafür verantwortlich?
  • Peter  Risi aus luzern
    07.12.2015
    Interessante Informationen über den Islam. Wie sieht es eigentlich im Islam aus mit Gleichberechtigung von Mann und Frau, Meinung zu Homosexualität und Verhältnis zu Andersgläubigen? Könnt ihr darüber auch etwas schreiben? Würde mich sehr interessieren.
  • Claudio  Hammer aus Zürich
    06.12.2015
    Religionen sind der Versuch unser relativ bedeutungsloses Leben von ein paar wenigen Jahrzehnten in einen höheren Kontext einzubinden. Mit all den Paradiesversprechungen kann man viele Menschen auch gut manipulieren und Macht über sie ausüben - aber unter dem Strich ist doch alles fauler Zauber, der leider bei zu vielen Menschen funktioniert!