In Südafrika vermisster Schweizer Nick W. (76) ist tot Die Leiche lag am «Crocodile River»

NELSPRUIT/MBOMBELA (SÜDAFRIKA) - Eine Woche lang durchkämmten Rettungskräfte den Botanischen Garten Lowveld in Südafrika, um den dort verschwundenen Schweizer Nick W. zu finden. Jetzt ist die Suche vorbei.

Der Schweizer Nick W. ist tot aufgefunden worden. play

Der Schweizer Nick W. ist tot aufgefunden worden.

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Es ist traurige Gewissheit: Nick W.* (76) ist tot. Rettungskräfte entdeckten die Leiche des Schweizer Rentners am Samstagabend am Ufer des Crocodile River im Botanischen Garten Lowveld, wie Medien berichten. Er war vor einer Woche in der südafrikanischen Stadt Nelspruit verschwunden. 

Dort hatte W. gemeinsam mit seiner Frau Bettina am 17. September die Hochzeit von Freunden gefeiert (BLICK berichtete). Gegen 18 Uhr hatte der Rentner das Gelände verlassen, um seine Jacke aus dem Auto zu holen und war nicht zurückgekehrt.

Polizei-Sprecher Leonard Hlathi bestätigte den Tod des Rentners auf Nachfrage von BLICK. Die Polizei entdeckte die Leiche des Vermissten aus der Luft, als die Beamten mit einem Helikopter über das Suchgebiet flogen. 

Natürlicher Tod?

Die Todesursache ist laut Polizei noch unklar. Aufschluss soll die Autopsie am heutigen Montag geben. Allerdings deuteten erste Hinweise auf einen natürlichen Tod hin. «Sein Körper war unverletzt und seine persönlichen Habseligkeiten wurden bei ihm gefunden», so Hlathi zu BLICK.

Auch das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte unserer Redaktion, dass ein Schweizer Bürger in Südafrika tot aufgefunden worden sei, machte aber keine näheren Angaben zur Person. Die Behörde betreue die Angehörigen «im Rahmen des konsularischen Schutzes», heisst es in der EDA-Mitteilung.

Postby

Zuerst hatten die an der Suche beteiligten Non-Profit-Organisationen auf Facebook verkündet, dass der lebloser Körper gefunden worden sei, und der Familie des Opfers ihr Beileid ausgesprochen.

Tochter dankt den Menschen vor Ort

Auch zahlreiche Menschen, die die Suchaktion verfolgt hatten, bekundeten in den sozialen Netzwerken ihre Anteilnahme am Schicksal des Schweizers. Am Freitag hatte sich die Tochter des Mannes noch gegenüber BLICK für die grosse Solidarität der Menschen vor Ort bedankt.

«Wir hoffen und beten, dass es ihm gut geht und danken den unendlich vielen lieben Menschen, die uns helfen, ihn weiterzusuchen und die Hoffnung nicht aufgeben, dass er bald wieder nach Hause kann», sagte die Tochter. 

Publiziert am 26.09.2016 | Aktualisiert am 26.09.2016
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2 Kommentare
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    26.09.2016
    1800h, als er die Jacke aus dem Auto holen ging, ist es noch taghell und ein angenehmer milder Frühlingsabend. Die Frage stellt sich, ob er zum Auto hin, also ohne Jacke, sich verlaufen hat oder mit Jacke gefunden wurde?
    • Felix  Saxer aus Ruswil
      26.09.2016
      Die Angehörigen werdens wissen. Die Frage stellt sich der Allgemeinheit sicherlich nicht. Was wäre der Unterschied zu seinem Ableben?