Millionen-Verlust im ersten Jahr Ex-Kroatien-Star soll Fifa-Museum retten

ZÜRICH-ENGE - Dass das Fifa-Museum rote Zahlen schreibt, war bekannt. Doch die Höhe des Verlusts ist erstaunlich. Eine Task-Force soll unter der Leitung des ehemaligen Spitzenfussballers Zvonimir Boban den Karren nun aus dem Dreck ziehen.

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Es ist das Denkmal von Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter.

Das Fifa-Museum im Zürcher Engequartier ist erst seit neun Monaten offen, doch das finanzielle Loch ist bereits gewaltig. Gemäss den Kollegen der «Handelszeitung» wird das Museum samt Gastrobetrieb in diesem Jahr mit einem Verlust von 32 Millionen Franken abschliessen. In einem offiziellen Statement schreibt die Fifa von einem Verlust von «rund 30 Millionen».

Im nächsten Jahr ist ein Verlust von 20 bis 25 Millionen Franken budgetiert. Die Fifa beschäftigt im Museum und im Gastrobetrieb insgesamt 105 Mitarbeitende. Kürzlich wurde der Museumsdirektor Stefan Jost entlassen.

Eine Taskforce unter der Leitung des Kroaten Zvonimir Boban soll nun einen Businessplan ausarbeiten, der das Museum in finanziell ruhigere Gewässer führt.

Der ursprüngliche Businessplan, der noch unter dem ehemaligen Fifa-Präsidenten Joseph Blatter verfasst wurde, sah im zweiten Betriebsjahr eine schwarze Null vor. (sas)

Publiziert am 09.11.2016 | Aktualisiert am 30.11.2016
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13 Kommentare
  • Marc  Freyburger 09.11.2016
    Das FIFA-Museum fokussiert halt auf Fussball und nicht auf das eigentliche Kerngeschäft von FIFA: Korruption, Habgier und Arroganz. Der Museumskurator hätte dies wohl mehr akzentuieren müssen und an der Kasse gleich ein paar FIFA-Funktionäre aufstellen sollen, die 90 Prozent der überteuerten Ticketpreise gleich in ihrer Hosentasche verschwinden lassen.
  • Lichtenhagen  Peter aus Adliswil
    09.11.2016
    Also das überrascht mich bei weitem nicht. CHF 24.- für einen Erwachsenen. Hallo... hat dieser Verband nicht Milliarden auf der Seite. Und verdient mit jedem verkauften FIFA Artikel weltweit mit. Also wieso nicht das Museum gratis machen und vermarkten als Geschenk an alle Fussballfans weltweit.
  • Ruedi  Voser 09.11.2016
    Schliessen und Luxuswohnungen drau machen. As easy as that.
  • Petra  Schmid 09.11.2016
    Wer das Museum schon mal besucht hat, weiss wie toll es ist. Man kann dort den ganzen Tag verweilen. Es zeigt endlich auch um was es wirklich geht, nämlich den Fussball.
    • Anna  Rusch 10.11.2016
      @Schmid: Es geht dort nur um den Fussball? Nach all den Skandalen der letzten Jahre und diesen Verbrechern, geht es dort also nur um den Fussball? Keinen Cent würde ich ausgeben um die Verherrlichung dieses Sports anschauen zu können, da ist jedes regionales Spiel sehenswerter!
  • Michel  Müller aus Zurich
    09.11.2016
    Also ehrlich, fahre dort jeden Tag vorbei, seit Begin frage ich mich was das soll? Sogar Gratis sehe ich keinen Grund alte Fussbälle anzusenen. Aber vielleicht verstehe ich etwas nicht. Ehrliche Frage ......War schon jemand dort ? Falls ja, warum und wie hat es Ihnen gefallen ?
    • Miro  Klos 09.11.2016
      Naja warum soll ich alte bilder oder kunst ansehen gehen...? Entweder man mag es oder nicht, oder ist einfach interesisiert.. Bin auch nicht der grösste fussballfan aber war da und hat mich positiv überrascht..
    • Marco  Bütikofer 09.11.2016
      Ich war bereits zwei Mal dort, leider! Ich hätte die 48 FR. besser weggeschmissen. So viel Geld aber nicht mal freundliches Personal.