In der S-Bahn- und in Regionalzügen SBB verbannen Abfallkübel

Die SBB bauen die Abfallkübel aus den Zügen aus. Wie die „Schweiz am Sonntag“ schreibt, werden derzeit die Kübel in den Abteilen aus allen Zügen der Zürcher S-Bahn ausgebaut.

Neuster Coup der SBB: Keine Abfalleimer in S-Bahnen um Zürich play
In solchen Zügen wird es bald keine Abfalleimer bei den Sitzplätzen mehr geben. KEYSTONE

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Bald soll es in der S-Bahn und in den Regionalzügen in der Region Zürich keine Abfallkübel mehr geben. Das schreibt die «Schweiz am Sonntag» heute.

SBB-Sprecher Reto Schärli sagte der Zeitung, mit der Massnahme erhielten die Kunden mehr Beinfreiheit. In der ersten Klasse bleiben die Kübel in den Abteilen allerdings erhalten. Dasselbe gelte für die Eimer in den Eingangsbereichen.

Die Kübel hätten sowieso kaum Platz für Abfall geboten, schreiben die SBB in ihrem eigenen Blog. Zurzeit werde geprüft, ob die Kübel auch in den anderen Regionalzügen der Schweiz ausgebaut werden sollen. Diese Massnahme sei aber noch nicht finanziert und konkrete Pläne gebe es noch nicht, sagt Schärli der «Schweiz am Sonntag».

Bis Ende Jahr rüsten die SBB insgesamt 25 Bahnhöfe mit Recycling-Stationen aus, bei denen die Abfälle nach Papier, Alu, Pet und Abfall getrennt eingeworfen werden können. Insgesamt entsorgen die SBB jedes Jahr etwa 38'000 Tonnen Abfall, darunter 31‘000 Tonnen Kehricht und 6‘100 Tonnen Papier. (stj)

Publiziert am 27.11.2016 | Aktualisiert am 29.11.2016
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40 Kommentare
  • Hans-Ulrich  Feuz 27.11.2016
    Ich kann das irgendwie verstehen. Auf Grund von fehlendem Anstand in unserer heutigen Gesellschaft liegt der grösste Teil des Mülls sowieso am Boden und auf den Sitzbänken. Also der Inhalt der Abfallkübel auch direkt auf den Boden, dann geht bei der Reinigung alles in einem Aufwisch.
  • Thomas  Mecher , via Facebook 27.11.2016
    Ich bezahle Steuern und das Billett also darf ich erwarten dass ich meinen Müll sauber und gerecht entsorgen kann.

    Ist dem nicht so,ist das für mich kein Problem,denn ich lasse meinen Müll aus Protest wie heute schon dann einfach liegen FERTIG.
  • Burri  Jonathan 27.11.2016
    Im Prinzip lobenswert kosten zu sparen. Mit den neuen Abfall(-trennungs)körben ist dies durchaus vertretbar und sinnvoll. Ich frage mich allerdings wieso beim konstanten Leistungsabbau die Preise dauernd steigen. Die kürzlich von den Preissteigerungsuntertützern genannten Luxugüter wie Steckdosen und Wifinetze suche ich übrigens vergebens und ich fahre viel Zug. Die hat es auf den Strecken die ich fahre nicht mal in der 1. Klasse.
  • Marc  Schmid 27.11.2016
    "Für mehr Beinfreiheit..." Den hätten sie sich sparen können. Habt ihr gehört 1. Klasse Fahrer, wir bekommen mehr Beinfreiheit, ihr nicht. Ist ja völlig klar, dass es nicht darum geht. Mein GA läuft morgen ab. War mir nicht sicher ob ichs wieder verlängere. Jetzt ist klar, ein Halbtax reicht für dieses Downgrade. Den Rest geb ich lieber fürs Benzin aus.
  • thomas  brunner aus Bönigen
    27.11.2016
    Das mag im Moment vielleicht noch funktionieren, dass die Reisenden Ihren Abfall mitnehmen, weil die meisten auch so erzogen wurden. Aber genau auf diese weise, wird es Auswirkungen auf die nächste Generation haben welche dann ALLES fallen lässt ... 10-15 Jahre und wir haben Südländische Verhältnisse im öffentlichen Raum mit dem Littering. KEINE WEITSICHT DER SBB, wie in vielem anderen auch.