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Die Treffen von Jugendlichen zum Massentrinken auf öffentlichem Grund in verschiedenen Schweizer Städten hatten in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen und Debatten gesorgt.
«Wenn ich Stadtpräsident wäre, würde ich es machen wie die Genfer», sagte Couchepin den Medien heute anlässlich des diesjährigen Medientreffens zum Thema Jugendpolitik in Zimmerwald. Die Genfer Politiker hatten die Veranstaltung im Gegensatz zu Bern und Lausanne toleriert.
Es sei wichtig, die Jugendlichen in die Verantwortung mit einzubeziehen, so Couchepin. Starre Regeln seien kontraproduktiv.
Sein Bild der Jugend sei sehr positiv, sagte Couchepin weiter. Es handle sich um Minderheiten, welche durch Gewalt und schlechte Integration negativ auffielen. Die Gründe für deren Verhalten seien komplex und nicht einfach auf ihren sozialen Hintergrund zurückzuführen.
Einer Frage nach seinem Rücktritt wich Couchepin hingegen aus. Es werde in den nächsten vier Jahren viele Veränderungen in der Besetzung des Bundesrates geben, sagte er lediglich. (SDA/gux)
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Bundespräsident Pascal Couchepin unterhält sich bei seinem traditionellen Medienspaziergang in Zimmerwald mit dem Genfer Stadtrat Pierre Maudet (r.).