Solidarität mit rausgemobbter SP-Schweizermacherin «Hut ab vor dieser mutigen Frau»

LUZERN - SP-Politikerin Valentina Smajli (29) wurde aus der Einbürgerungskommission gemobbt, weil sie zu streng war. Die Blick.ch-Leser verstehen die Welt nicht mehr.

  • Publiziert: 29.08.2012

Valentina Smajli stammt ursprünglich aus dem Kosovo und politisiert jetzt für die Luzerner SP. Doch offenbar ist sie mit ihrer Haltung in Sachen Einbürgerung der Partei zu streng. Die SP hat Smajli nicht für eine weitere Amtszeit in der Einbürgerungskommission nominiert. Weggemobbt.

Der Grund: Smajli verlangte von den enbürgerungswilligen Ausländern Grundkenntnisse der Landessprache. Und fragte genauer nach, wenn jemand ein Vorstrafenregister hatte (Blick.ch berichtete).

Der Vorfall wühlt die Schweiz auf. Hunderte von Lesern unterstützen Smajli mit Zuschriften auf Blick.ch. Gewisse Kommentare bekamen über 1500 Mal ein «Daumen hoch».

Zum Beispiel Herbert Widmer aus Sagogn GR, der schreibt: «Kaum zu glauben. Da macht doch jemand endlich seinen Job richtig und dann solches. Beschämend!» Diese Meinung haben über 1800 andere Leser gelobt.

Auch SPler unterstützen Smajli

Auch in der SP selber bekommt die strenge Schweizermacherin Smajili Unterstützung. Severin Müller, SP-Vizepräsident der Stadt Schaffhausen, schreibt Blick.ch: «Sollte es sich wirklich so zugetragen haben, dann stimmt was nicht. Das kanns wirklich nicht sein, denn im Inhalt hat die Dame absolut Recht! Bei fehlenden Sprachkentnnissen und Vorstrafen muss man hellhörig werden», schreibt er.

Auch Alexander Behr aus Lüsslingen macht sich für Smajli stark: «Unglaublich diese Partei! Hut ab für diese aufrichtige mutige Frau, die ihre Handlungen minutiös hinterfragt hat. Bravo! Solche Leute wurden zu Recht eingebürgert.»

Josh Friedli applaudiert Smajli: «Ich hatte schon gehört, dass Eingebürgerte strenger bei der Auswahl sind, wer eingebürgert werden darf. Die Eingebürgerten sind noch stolz darauf, Schweizer zu sein. Bravo!» (dra)

Beliebteste Kommentare

  • Herbert  Widmer , Sagogn
    Kaum zu glauben. Da macht doch jemand endlich seinen Job richtig und dann solches. Beschämend! Ich hoffe, dass die Presse an diesem Vorkommnis dranbleibt. Sollte dieses Beispiel die Grundhaltung der SP zeigen, so sollte diese der Stimmbürger wissen. Denn: Die nächsten Wahlen kommen bestimmt und die Grundstimmung in der Bevölkerung zu diesem Thema ist ja bekannt. Andernfalls: Lesen sie die zu diesem Thema die angehängte Absimmung!
  •   roth philipp , biel
    Auslander die sich nicht einwenig anpassen wollen, schaden den integrierten Auslander!!!

Alle Kommentare (128)

  • Hanspeter  Elmer , Glarus
    Typsiches Tschmümperlin Bla, Bla, Bla.. Natürlich will die SP die Hürden möglichst tief halten und natürlich braucht die SP die Eingebürgerten. Gäbe es die hunderttausende von Eingebürgerten nicht, könnte die SP nicht mal ansatzweise ihren Wähleranteil halten.
  • gabor  balazs , Bolligen
    Die letzte Antwort von Herrn Tschümperlin war wieder so eine typische SP-Reflexantwort. Er wollte eigentlich er meinte eigentlich JA und sagte NEIN. Die Politiker mag ich am liebsten: NEIN sagen und JA denken oder umgekehrt. So sieht es doch aus!
  • Bernhard   Platz , -
    Sie hat völlig recht mit dem was sie geleistet hat es kann ja nicht sein das man sich einbürgern will und nicht mal ein wort schwizerdütsch kann wir müssen uns auch anpassen. Ich stehe also voll und ganz hinter frau smajli
  • jennifer  tassonis , winterthur
    Oder man hat gute Verbindungen mit jemandem von der Einwohnerkontrolle. Wie in Winterthur geschehen. Sie kann nur russisch und englisch wohnte nicht mal die vorgeschriebene Zeit hier. Aber den Pass hat sie bekommen......
  • Kurt  Scheuermann , Westport , via Facebook
    Wenn hören die Schweizer endlich zu,ist ja traurig dass eine mutige Frau von Kosovo den Schweizern die Augen öffnen muss.
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