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Die Schäden sind gigantisch – und das soll sich wenn irgend möglich nicht wiederholen. Deswegen heisst das Motto für die Kantonalen Gebäudeversicherungen (KGV) jetzt: vorbeugen. Was also ist zu tun?
Durch Information und Ausbildung soll sichergestellt werden, dass jeder Hauseigentümer die ihm zumutbaren Präventionsmassnahmen durchführt. Das fordert Direktor Jürg Marty. Die Gebäudeeigentümer sollen durch rechtzeitige Alarmierung und Instruktion effiziente Schadenminderung betreiben können. Marty machte auch den Vorschlag, Hausbesitzer durch die Behörden auf Prävention verpflichten zu lassen, wenn freiwillige Kooperation zu wenig bringt.
Die KGV sprechen von einer Naturkatastrophe, die meteorologisch ein 250-Jahr-Ereignis sei. Die gemessenen Werte überstiegen bei den Niederschlägen bei weitem das Katastrophenjahr 1999. Die Flut vom August verursachte zusammen mit den ebenfalls verheerenden Hagelschlägen in der Westschweiz vom Sommeranfang 2005 schon heute einen Jahresschaden, der viermal höher ist als der Jahresdurchschnitt.
Trotzdem ist der «Jahrhundert-Jahresschaden» des Jahres 1999 – mit Schneefall, Überschwemmungen, Hagelschlägen und dem Sturm Lothar – erst etwa zur Hälfte erreicht. Daher versprechen die Versicherer schon heute: Die Prämien gehen nicht rauf!
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26. August: Die Verwüstungen waren in bernischen Brienz besonders schlimm. (Keystone)