Historie Die radikalen Söhne der An’Nur-Moschee

Die An’Nur-Moschee im Winterthurer Stadtteil Hegi geriet mehrmals wegen mutmasslicher Radikalisierung von Jugendlichen in die Schlagzeilen.

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Dezember 2014: Die Dschihad-Reise der Teenager Visar und Edita (damals 16 und 15) wird bekannt. Beide verkehrten in der An’Nur-Moschee. Edita soll sogar verheiratet worden sein. Mittlerweile sind die beiden zurück in der Schweiz.

Januar 2015: Thaibox-Champion Valdet Gashi (†29), regelmässiger Gast in der An’Nur-Moschee, reist nach Syrien und schliesst sich dem IS an. Dort wirbt er munter für den Dschihad, gibt Interviews in Schweizer Zeitungen. Im Juni 2015 soll Gashi ums Leben gekommen sein.

Februar 2015: Der Italo-Schweizer Christian (damals 18) war Gast in der Problem-Moschee und reiste ebenfalls in den Dschihad. Er soll bei einem Luftangriff getötet worden sein.

November 2015: Eine weitere Dschihad-Reise im Umfeld von An’Nur wird bekannt. Ein Deutscher (36) mit kosovarischen Wurzeln soll nach Syrien gereist und laut seiner Familie gestorben sein.

Oktober 2016: Ein Undercover-Journalist ist an einer Predigt dabei. Der ägyptische Imam Scheich Wail predigte: «Die Gesetze von Allah sind ihnen egal. Die Gesetze der Schweiz interessieren mich aber nicht. Die islamischen Gesetze stehen über denen jedes Landes.» Nach Bekanntwerden wurde der Scheich freigestellt – aus «finanziellen Gründen», wie es hiess.

Oktober 2016: Der Vermieter der Liegenschaft in Winterthur-Hegi schmeisst die Moschee-Betreiber per Ende Jahr raus. Vereinspräsident Atef Sahnoun macht die Medien dafür verantwortlich: «Die reisserische Berichterstattung ist schuld daran, dass unser Mietvertrag nicht verlängert wurde.» (sac)

Publiziert am 03.11.2016 | Aktualisiert am 30.11.2016
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6 Kommentare
  • Gian  Schumacher aus Köniz
    05.11.2016
    diese Leute haben sich bei weitem nicht so benommen wie unsere Linksextremen. Lässt man die einen gewähren dann sind Interventionen bei anderen unglaubwürdig.
  • Gerhard  Marti , via Facebook 04.11.2016
    Alle rauswerfen ohne wenn und aber. Aber wie es immer ist unsere politiker und kuscheljusitz verhindern dies. Autofahrer schickaniert man taeglich.
  • Fritz  Blasimann 03.11.2016
    Und unsere Toleranten wollen solche Menschen bei uns "integrieren". Dass man ein solch radikales Gedankengut nicht integrieren kann, müsste eigentlich jedem mit gesundem Mebschenverstand klar sein. Das eknzig wirksame: Rückflugticket in die Heimat! Und allen Dschihad Reisenden mit CH Pass sollte der Pass aberkennt werden. Egal ob original Schweizer oder Papierlischwrizer. Als Staatenlosen können sie nacher selber schauen wo sie bleiben.
  • Thomas  Zürcher 03.11.2016
    Eines ist klar Radikalisierung ist ein Prozess es passiert nicht von heute auf morgen und auch nicht ohne unterschiedliche, manchmal komplexe Umstände. Dieser Prozess fängt häufig mit Entfremdung einem psychischen Zustand an. Die Jugendlichen sind unglücklich oder unzufrieden in ihrem Leben, sie haben oft wenige soziale Kontakte oder kein starkes soziales Umfeld.
  • Frank  Weis aus Uster
    03.11.2016
    Also wieso sollen wir noch mehr Glaubensrichtungen in der Schweiz haben? Die Geschichte zeigt mehrfach auf, dass das nie über längere Zeit gut ging und die einen über die anderen herfielen. Die Geschichte lehrt den Menschen, dass die Geschichte den Menschen nichts lehrt.
    • Walter  Vetter , via Facebook 03.11.2016
      Die Geschichte lehrt uns auch, dass sämtliche Religionen eine Erfindung der Menschheit ist und Hauptgrund von Kriegen ist.