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In einer solchen Zelle sitzt Roman Polanski.
Die Meldung geht um die Welt: Roman Polanski verhaftet! Am Flughafen Zürich klicken die Handschellen – der 76-jährige Star-Regisseur kommt in die Zelle im Flughafengefängnis Kloten.
Die Aufregung ist gross. Die Film-Szene ist empört, Polen will sogar ein Begnadigungsgesuch an US-Präsident Obama stellen. Wo Roman Polanski jetzt genau ist, will das Amt für Justizvollzug nicht sagen. Aus Sicherheitsgründen.
Doch Polanskis Haftbedingungen sind alles andere als ein Zuckerschlecken. Er sitzt 23 Stunden pro Tag in seiner Zelle. Viel Platz hat er dort nicht. Pro Zimmer hat es einen Tisch, ein Bett pro Person, ein Schrankabteil pro Person, ein Waschbecken sowie WC und TV.
Draussen Sport treiben? Im Fitnessraum sich Bewegung verschaffen? «Das Angebot ist beschränkt», sagt Rebecca de Silva vom Amt für Justizvollzug gegenüber Blick.ch. «Pro Tag gibt es eine Stunde Spaziergang im Gefängnishof für die Häftlinge.»
Hungern muss Polanski nicht. Pro Tag gibts drei Mahlzeiten, die müssen allerdings auf dem Zimmer eingenommen werden. Ob er Arbeiten kann, ist nicht sicher. Mediensprecherin Rebecca de Silva: «Er kann sechs Stunden pro Tag arbeiten – sofern welche vorhanden ist.» Dabei handelt es sich um einfache Arbeiten, wie Couverts zukleben oder ähnliches.
Besuch darf Polanski vom Anwalt oder von der Botschaft empfangen. Will er privaten Besuch empfangen, muss er sich kurz fassen. Gerade mal eine Stunde pro Woche steht ihm zu.
Ist Polanski in Gefahr? Immerhin missbrauchte er vor 32 Jahren ein 13-jähriges Mädchen sexuell. Und Kinderschänder stehen in der Gefängnishierarchie ganz unten. Doch mit Mithäftlingen kommt er kaum in Kontakt, die freie Zeit ist schliesslich nur auf eine Stunde pro Tag begrenzt. «Und da sind genügend Sicherheitsmassnahmen vorhanden», sagt Rebecca de Silva.