Der Terror-Kosovare von Hochdorf LU Hier feiert Ambroz B. Fasnacht

Am Güdisdienstag ist Ambroz B. leicht auszumachen. Er lacht, flirtet und schmeisst eine Orange.

  • Publiziert: 23.02.2012
  • Von Marlene Kovacs und Sandro Inguscio
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Seit den BLICK-Berichten weicht ihm sein bulliger Begleiter nicht von der Seite.

(ZVG)

In Hochdorf LU versammeln sich 18'000 Narren. Darunter ist auch der Terror-Kosovare Ambroz B.* (22). Mit zwei Freunden schaut er sich den gros­sen Umzug an.

Die gute Laune der Fasnächtler scheint Ambroz B. anzustecken. Er lacht, raucht, trinkt.

Besonders amüsant findet er aber sich selbst: Als er eine Orange auf eine Terrasse voller Menschen wirft, geniesst er die Anerkennung seiner Freunde und lacht lauthals.

Zwei Mädchen, die auf einer Treppe sitzen, haben es dem Aufreisser angetan. Ambroz B. schenkt ihnen Zigaretten und lässt erst von ihnen ab, als sein Kumpel weitergehen will.

So harmlos er am Dienstag wirkt, so gefährlich ist der Intensivtäter Ambroz B. in Wirklichkeit: 15 Straftaten werden dem Kosovaren mit serbischem Pass in der Anklageschrift der Luzerner Staatsanwaltschaft vorgeworfen. Das Repertoir reicht von Raub über Körperverletzung bis hin zu Einbrüchen: Ambroz B. droht nun eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten (BLICK berichtete).

Ausser klauen hat der Kosovare in seinem jungen Leben nichts gelernt. Sogar als 18-jähriger Schnupperlehrling fliegt er nach zwei Tagen raus. «Ein Mitarbeiter hat schon damals von seiner kriminellen Karriere gewusst und mich vor ihm gewarnt», sagt sein Ex-Chef Pirmin Käppeli.

«Ambroz’ Vater ist das pure Gegenteil. Er hat auch bei mir gearbeitet und war sehr seriös und zuverlässig», so Käppeli. «Es ist unverständlich, wie sein Sohn so enden konnte.»

Bei der Gemeinde Hochdorf ist man wegen der Entwicklung von Ambroz B. besorgt: «Ihn schreckt nicht einmal das Gefängnis ab. Das ist für alle hier sehr frustrierend», sagt der Gemeindepräsident Peter Huber.

Etliche Leute haben sich aufgrund der BLICK-Berichte bei Huber gemeldet. «Das Thema ist präsent. Auch an der Fasnacht wurde ich darauf angesprochen», sagt der Gemeindepräsident. «Viele können einfach nicht verstehen, warum er noch immer hier ist.» Die Gemeinde sei machtlos. 40 000 Franken pro Jahr investiere man in zusätzliche Polizei-Patrouillen. «Die sollen abschreckend wirken», so Huber. «Doch gebracht hat es nicht viel.»

Und Ambroz B. schert sich sowieso um gar nichts. Gegenüber BLICK tat er seine Straftaten als Jugendsünden ab.

Auch sein jüngerer Bruder verniedlicht das kriminelle Verhalten von Ambroz. «Das waren doch alles nur Kleinigkeiten. Ich verstehe nicht, warum jetzt so ein Wirbel darum gemacht wird», sagt er.

Eine der 15 Straftaten betrifft die Döner-Bude von Hasan Koca (34). Dort war Ambroz B. eines Nachts eingebrochen und hatte zusammen mit Kumpeln Party gefeiert. Erst nach Stunden beendete die Polizei das wüste Treiben. Ambroz B. kam für drei Monate in U-Haft. 

Ambroz’ Bruder spottet: «Hasan Koca soll sich doch wegen ein paar Zigaretten und ein bisschen Alkohol nicht so aufregen.»

*Name der Redaktion bekannt

Kosovaren wollen Ambroz B. ins Gewissen reden

Nicht einmal 20 Kilometer liegt Sursee LU von Hochdorf weg. Klar, hat man auch dort über Terror-Kosovare Ambroz B.* (22) gelesen.
 

«Das alles hat mich sehr wütend gemacht. Er ruiniert den Ruf seiner Landsleute», sagt Gazmend Ndrecaj (25, Bild links), Präsident des Schweizerisch-Kosovarischen Vereins Sursee.
 

«Das kann doch nicht sein: Wir integrieren uns, geben uns viel Mühe – und einer macht alles kaputt», sagt der gelernte Koch. 14 Vorstandsmitglieder hat der Verein, fast 200 Mitglieder. Jetzt wollen die Kosovo-Albaner Ambroz B. ins Gewissen reden, ihn zur Vernunft bringen.
 

In einem Brief an die Gemeinde Hochdorf bieten sie Hilfe an: Sie wollen zwischen den Behörden und dem Intensivtäter vermitteln. «Wir haben gelesen, dass das Dorf Angst   vor ihm hat. Wir möchten mit Ambroz B., seiner Familie und den Behörden zusammensitzen, mit ihnen reden.»
 

Wie Ambroz B. bestraft werden soll, dazu will sich Gazmend Ndrecaj nicht äussern. Aber: «Wenn er ausgeschafft wird, würde ich das verstehen. Was er gemacht hat, ist schlimm. Er sass in Untersuchungshaft – und hat nichts gelernt.»
 

Gemeindepräsident Peter Huber (63) hat den Brief zwar noch nicht erhalten, er sagt aber: «Wir sind froh um jede Unterstützung. Wir werden sicher mit dem Verein Kontakt aufnehmen.»

Kommentare (64)

  • Walter  Schlumpf , Unterkulm
    statt hier uns zu erklären was Er ist was Er macht usw. soll dieser Albaner besser seine Kompatrioten ins Gewissen sprechen und diese ermahnen, das diese alle andere welche sich anständig verhalten, diskriminiert!!
    • 24.02.2012
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  • Walter  Schlumpf , Unterkulm
    statt hier uns zu erklären was Er ist was Er macht usw. soll dieser Albaner besser seine Kompatrioten ins Gewissen sprechen und diese ermahnen, das diese alle andere welche sich anständig verhalten, diskriminiert!!
    • 24.02.2012
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  • elmar  schwyzer , wolhusen
    gleich welcher herkunft du bist .du bist in einem gastland ,in meiner heimat.wo wir euch aufnemen bitte dan benehmt euch auch so das wier euch nich hassen und rausschmeisse müssen wier 95 schweizer halten uns an das gesetz warun 70von euch nicht
    • 24.02.2012
    • 0 Gefällt mir
  • Walter  Schlumpf , Unterkulm
    Blich provoziert in diesem Falle nicht, sondern es ist Aufgabe der Presse, die Bevölkerung über solche Vögel zu berichten
    • 24.02.2012
    • 1 Gefällt mir
  • willi  berger , schönenberg
    Hat man in Hochdorf noch nie etwas von einer Bürgerwehr gehört.Früher war es in Dörfern Mode dass der Turnverein oder der Schwingclup für Ordnung sorgte aber im andern Sinne als die Politiker und Polizei
    • 24.02.2012
    • 1 Gefällt mir
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