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Es ist Kaiserwetter: Die Sonne lacht vom blauen Himmel, im T-Shirt lässt es sich herrlich draussen aushalten und die Abende verbringt man mit einem Gläschen Wein im Freien.
«Momentan herrscht eine aussergewöhnliche Trockenperiode», sagt SF-Meteorologe Thomas Bucheli zu Blick.ch. «Der September ist dieses Jahr durch markant hohe Temperaturen und sehr wenig Niederschlag gekennzeichnet.» Es sei um die 2 Grad zu warm für dieses Jahreszeit und schweizweit sei nur die Hälfte des für diese Jahreszeit üblichen Niederschlags gefallen. «Wir haben den trockensten September seit dem Jahr 2003.»
Süsser Wein und Kartoffeln satt
Doch wie wirkt sich dieser extrem trockene September auf die Natur aus? «Trockene Jahreszeiten sind immer besser als nasse», sagt Matthias Singer vom Schweizerischen Bauernverband zu Blick.ch. «Der Wein wird so extrem süss und die Kartoffeln haben eine besonders gute Qualität.»
Auch der Oktober soll trocken bleiben
«Mitte der Woche soll es zwar etwas Niederschlag geben, in Sturzbächen wird aber auch dann nicht der Regen vom Himmel rauschen», sagt SF-Meteorologe Bucheli. Und das sei auch gut so. Denn der ausgetrocknete Boden könne momentan keine grossen Niederschläge aufnehmen. Die Folge wären Überschwemmungen. Das feuchte Wetter wird aber nur ein paar Tage anhalten. «Danach siehts wieder rosig aus», sagt Bucheli.
Warmer Herbst, weisser Winter?
Wird dafür der Winter umso kälter und niederschlagsreicher? Wenn man Vergleiche zum Jahr 2003 anstellt, dann ja. «Der Dezember war ausgesprochen kalt mit viel Schnee», sagt SF-Meteorologe Peter Pöschl. Allerdings könne man das nicht mit 100-prozentiger Genauigkeit sagen. «Man weiss halt nie was man bekommt. Das ist wie im richtigen Leben», lacht Pöschl.
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Der SF-Meteorologe Thomas Bucheli. (Foto: RDB)