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Über die langfristige Wirkung dieser Strahlung ist noch wenig bekannt. Die Daten ihrer neuen Studie können eine gute Grundlage sein, um die offenen Fragen zu klären, berichten die Forschenden der Institute für Sozial- und Präventivmedizin der Universitäten Basel und Bern.
Trotz der massiv gestiegenen Strahlung ist die Lage für die Bevölkerung offenbar noch nicht bedrohlich. Denn der Grenzwert von 0,22 Volt pro Meter sei noch lange nicht erreicht, heisst es in der Studie.
Trotzdem raten die Forscher zur Vorsicht. Die Bevölkerung habe es selbst in der Hand, die Belastung zu reduzieren. Wer zu Hause auf ein Schnurlostelefon verzichte und das Telefonieren mit dem Mobiltelefon auf ein Minimum beschränkte, sei deutlich weniger Strahlen ausgesetzt.
Andere Quellen wie Radio- und Fernsehstationen oder drahtloses Internet spielen dagegen meist eine untergeordnete Rolle, heisst es in der Nationalfondsstudie «Nichtionisierende Strahlung – Umwelt und Gesundheit». (SDA/snx)