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Der Grund: Die Partei könne nun ihre Köpfe präsentieren und bleibe im Gespräch. «Es geht bestimmt ein Ruck durch die Partei», sagte Ladner.
Er glaube aber nicht, dass Deiss nur zurückgetreten sei, um seiner Partei eine Freude zu machen. Ausschlaggebend seien sicher eigene Motive gewesen.
Als mögliche Kandidatin werde bestimmt an erster Stelle CVP-Präsidentin Doris Leuthard genannt, sagte Ladner weiter. Die CVP habe aber relativ viel Personal, das ebenfalls in Frage käme. Bestimmt würden die Romandie und das Tessin Ansprüche stellen.
Was die Vertretung der Sprachgemeinschaften in der Landesregierung betreffe, sei man aber weggekommen von einer all zu sturen Haltung. Wichtiger sei, dass längerfristig ein Ausgleich bestehe. Den Anspruch der CVP auf einen Bundesratssitz sieht Ladner unbestritten.