Gute Miene zum Boni-Spiel

  • Publiziert: 28.01.2009, Aktualisiert: 23.12.2011

BERN – Obwohl er nicht von Boni spricht: Der Bundesrat versteht die emotionalen Reaktionen, welche die UBS mit ihren Bonus-Zahlungen ausgelöst haben.

Laut Sprecher Oswald Sigg vertraut der Bundesrat darauf, dass die Finanzmarktaufsicht (Finma) mit der UBS eine adäquate Lösung finden wird. Die Landesregierung habe sich mit dem Problem der UBS-Boni befasst, sagte Sigg. Sie spreche aber nicht von Boni sondern von «variablen Lohnkosten».

Nach Auskunft Siggs wurde der Bundesrat darüber informiert, dass die variablen Lohnkosten im Falle der UBS gegenüber dem Vorjahr um 80 Prozent gesenkt wurden. Zudem seien von diesen Zahlungen 1,3 Milliarden Franken vertraglich gebunden. Über die Details werde die UBS informieren, sagte Sigg. (SDA)

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