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Gegen dauernde Demütigung hilft oft nur Spott. Wenn sich Hannibal Gaddafi an diesen Vorsatz gehalten hätte, würden wir jetzt kein Wort über den Staat im Norden der Sahara verlieren. Doch seit der Diktatorensohn in Genf hinter Gitter wanderte, herrscht in der Wüste Eiszeit. Zumindest für die Schweiz.
Wenigstens Bundesrat Ueli Maurer versucht der Krise mit Diktator Gaddafi noch einen Spruch abzugewinnen. An der Eröffnung der Bündner Herbstmesse Gehla versuchte er sich in einem tierischen Vergleich. «Von jedem Wüstenfuchs müssen wir uns nicht herumjagen lassen, denn schliesslich haben wir Bären und Wölfe», sprach der Magistrat den Anwesenden Mut zu.
Ein witziger Spruch? Sicher. Dennoch ist es wohl besser, «Wüstenfuchs» Gaddafi erfährt nicht, wie Bündner und Walliser mit Bären und Wölfen umspringen … (SDA/bih)
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Bundesrat Ueli Maurer: Er verteidigt Merz – und gibt Gaddafi dennoch verbal eins ans Schienbein. (Keystone)