Tödliches Manöver im Bündnerland Flugschülerin (†41) stürzt 300 Meter ab und stirbt

Ein Gleitschirm-Manöver endete für eine 41-Jährige tödlich. Mit praktisch geschlossenem Schirm stürzte sie 300 Meter ab.

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Die 41-jährige Flugschülerin flog gestern kurz nach Mittag mit ihrem Gleitschirm über Schluein GR. In etwa 300 Metern Höhe setzte sie zu einem geplanten Manöver an.

Sie klappte den Gleitschirm teilweise zu. Doch aus unbekannten Gründen öffnete sich der Schirm danach nicht mehr vollständig.

«Mit grösstenteils eingeklapptem Schirm und ohne Betätigung des Notschirms stürzte die Fliegerin in der Nähe des anvisierten Landeplatzes Seglias zu Boden», schreibt die Kantonspolizei Graubünden.

Der Fluglehrer versorgte die Frau sofort, kurz darauf traf die Ambulanz ein. Vergeblich. Die 41-Jährige starb noch vor Ort. (sas)

Publiziert am 29.01.2016 | Aktualisiert am 24.06.2016
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5 Kommentare
  • Tom  Tomason , via Facebook 29.01.2016
    Du lernst ja in der Autofahrschule auch Bremsen und steuern?
  • Gustav  Broennimann , via Facebook 29.01.2016
    Plant man riskante Manöver wirklich 300 m über Grund? Bei doppelter Höhe hätte es bestimmt gereicht den Schirm wieder offen zu kriegen oder den Notschirm zu nutzen.
    • Fritz  Blasimann 29.01.2016
      bin selber Pilot. So ein Klapper geht innerhalb von ein paar Sekunden wieder auf. Ich will nicht spekulieren was hier geschehen ist. Es handelt sich aber sicher nicht um eine normale Situation. Denn mit 300m könnte man dieses Manöver zig mal noch machen. Auch kann man bei 300m noch problemlos denn Notschirm werfen. Aber eben, der Pilot muss ihn werfen, sonst geschieht da nichts. Hören wir auf spekulieren und denken besser kurz an die Verstorbene und die HInterbliebenen.
  • Schumacher  Renato 29.01.2016
    warum genügt es nicht, einfach möglichst risikolos zu fliegen? Warum müssen von Flugschülern noch "Manöver " ausgeführt werden? Teilweise Zuklappen des Schirmes . . . also so was . . .
    • Beat  Fischler 29.01.2016
      Hallo Renato, Weil das in der Flugausbildung so geübt wird, um im Ernstfall richtig zu reagieren. Das üben eines einseitigen Klappers ist ein Standartausbildungsteil und in der Regel problemlos zu fliegen und zu erlernen. Bei diesem Unfall müssen noch andere Faktoren mitgespielt haben, aber überlassen wir das doch den Profis, die diesen Unfall analysieren und geben uns nicht wilden Spekulationen hin. Grüessli von einem Gleitschirmflieger